Das Werk des hochklassischen Juristen Sextus Caecilius Africanus sticht dadurch hervor, dass es trotz der Geringsch?tzung, die der Sch?ler Julians zuweilen in der modernen Forschung erf?hrt, ?beraus wirkungsvoll war: Obwohl Africans Qu?stionen in Lenels Palingenesie gerade einmal 35 Spalten f?llen, enthalten sie doch nicht wenige der klassischen Texte, an denen sich sp?tere Juristengenerationen in Wissenschaft und Unterricht abgearbeitet haben. So stark das Interesse an solchen einzelnen Texten auch war und ist, so vergleichsweise unbeachtet blieb ihr Autor, dem man h?ufig kurzerhand bescheinigt, blo? subalterner Schreiberling seines Lehrers gewesen zu sein. Sich ihm und seiner Arbeitsweise zu n?hern war das Ziel einer kleinen Tagung, die im Kloster Bronnbach bei Wertheim stattfand.T. Giaro: Afrikan und die reductio ad absurdum.- P. Groeschler: Schadens- und Aufwendungsersatz bei Julian, Afrikan und Paulus.- J.D. Harke: Das Vertragsrecht in Afrikans Qu?stionen.- W. Kaiser: Zur Textkritik von D. 19, 1, 30, 1 (Africanus, 8 quaest.).- G. Pfeifer: Die Mitgift zum Sch?tzwert als Umgehung eines Ver?u?erungsverbots? aus dem Dotalrecht in Afrikans Qu?stionen.- J. Platschek: Nemo ipse in suo peculio esse intellegi potest.- D. Schanbacher: Zur Bedeutung interdisziplin?rer Erkenntnisse in der Rechtslehre Afrikans.Das Werk des hochklassischen Juristen Sextus Caecilius Africanus sticht dadurch hervor, dass es trotz der Geringsch?tzung, die der Sch?ler Julians zuweilen in der modernen Forschung erf?hrt, ?beraus wirkungsvoll war: Obwohl Africans Qu?stionen in Lenels Palingenesie gerade einmal 35 Spalten f?llen, enthalten sie doch nicht wenige der klassischen Texte, an denen sich sp?tere Juristengenerationen in Wissenschaft und Unterricht abgearbeitet haben. So stark das Interesse an solchen einzelnen Texten auch war und ist, so vergleichsweise unbeachtet blieb ihr Autor, dem man h?ufig kurzerhand bescheinigt, blo? subalterner Schreiberling seines Lehrers gewesen zu sein. Sichl3O