Es besteht kein Zweifel, dass Hannah Arendt den?klassischen republikanischen Tugenden des b?rgerschaftlichen Engagements, der Partizipation und des politischen Handelns in ihrem Werk eine gewichtige Bedeutung verliehen hat. Ihr politisches Denken lebt von ?ffnenden Begriffen wie der Natalit?t, dem Anfang, der Pluralit?t, der Spontaneit?t oder?der Freiheit des Menschen, etwas beginnen zu k?nnen. Und dennoch ist dieses Denken nur ein Teil von ihr und steht in einer konzeptionellen Beziehung zu einem dezidierten Ordnungsdenken, das in der Forschung bislang vernachl?ssigt wurde. Dieses st?rker in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung zu r?cken, ist das Anliegen dieses Bandes.??Es besteht kein Zweifel, dass Hannah Arendt den?klassischen republikanischen Tugenden des b?rgerschaftlichen Engagements, der Partizipation und des politischen Handelns in ihrem Werk eine gewichtige Bedeutung verliehen hat. Ihr politisches Denken lebt von ?ffnenden Begriffen wie der Natalit?t, dem Anfang, der Pluralit?t, der Spontaneit?t oder?der Freiheit des Menschen, etwas beginnen zu k?nnen. Und dennoch ist dieses Denken nur ein Teil von ihr und steht in einer konzeptionellen Beziehung zu einem dezidierten Ordnungsdenken, das in der Forschung bislang vernachl?ssigt wurde. Dieses st?rker in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung zu r?cken, ist das Anliegen dieses Bandes.??
I. Zusammenbruch des Nationalstaates.- Antisemitismus.- Imperalismus.- Figur des rechtlosen Fl?chtlings.- ?ber die Vernichtung des Menschen als Menschen und der totalit?re Staat.- II: (Un-)Ordnungsdenken.- Der Staat im Denken Arendts.- Recht im Denken Arendts.- Neuanf?nge in konstituierten Demokratien.- Politik der Urteilskraft.- III. Jenseits des Staates. Politische Ordnung jenseits des Nationalstaats. - Pluralistischer Republikanismus in einer postnationalen Konstellation.- Internationales Recht.
Mit Beitr?gen von Michal Aharony, Seyla Benhabib, J?rgen F?rster, Julia Honkasalo, Karuna ManlCs