Die sozial- und kulturwissenschaftliche Erforschung auditiver Ph?nomene ist stets mit spezifischen Wissensformen konfrontiert. Die Rolle, die Musik und andere Kl?nge in verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten spielen, h?ngt mit dem Wissen zusammen, welches in bestimmter Weise (re)produziert und vermittelt wird. Wir k?nnen etwas ?ber Kl?nge wissen, oder etwas durch Kl?nge wissen. Wir k?nnen Wissen ?ber die spezifische Erzeugung von Kl?ngen erwerben und weitergeben, oder aber Nachrichten etwa eine Warnung klanglich ?bermitteln. Diese vielf?ltigen Formen von Klangwissen k?nnen auf sehr unterschiedliche Weisen zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht werden. Der vorliegende Band zu auditiven Wissenskulturen ist ein Versuch, jene ?blicherweise in verschiedenen Disziplinen wie Soziologie und Anthropologie, in Geschichte, Psychologie, Ethnologie und Philosophie der Musik oder in Medienwissenschaften verorteten Zug?nge zu auditivem Wissen in ein produktives interdisziplin?res Gespr?ch zu bringen.Konzepte und Perspektiven.-??Klang und Wissensproduktion.-?Wissen und Klangproduktion.
Bernd Brabec de Mori ist Musikwissenschaftler und Kulturanthropologe, derzeit Senior Scientist am Institut f?r Ethnomusikologie an der Universit?t f?r Musik und darstellende Kunst Graz.
Martin Winter ist Soziologe und derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f?r Soziologie an der TU Darmstadt.
Die sozial- und kulturwissenschaftliche Erforschung auditiver Ph?nomene ist stets mit spezifischen Wissensformen konfrontiert. Die Rolle, die Musik und andere Kl?nge in verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten spielen, h?ngt mit dem Wissen zusammen, welches in bestimmter Weise (re)produziert und vermittelt wird. Wir k?nnen etwas ?ber Kl?nge wissen, oder etwas durch Kl?nge wissen. Wir k?nnen Wissen ?ber die spezifische Erzeugung von Kl?ngen erwerben und weitergeben, oder aber Nachrichten etwa eine Warnung klanglich ?bermittelă.