Sven Husmann analysiert die Gleichgewichtspreise von Optionen im Rahmen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) und des Time State Preference Model (TSPM) und zeigt auf, wie und warum sich die aus den beiden Konzepten resultierenden Optionspreise voneinander unterscheiden.
1 Einleitung.- 2 Definitionen und Annahmen.- 3 Bewertung von Optionen mit dem CAPM.- 4 Bewertung von Optionen mit dem TSPM.- 5 Implizite Erwartungen und implizite Betafaktoren.- 6 Zusammenfassung der Ergebnisse.- A Anhang: Lognormalverteilung.- A.1 Spezielle Integrale.- A.2 Erwartungswert, Varianz und Kovarianz.- B Anhang: LCAPM-Renditegleichung.Dr. Sven Husmann ist wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Lutz Kruschwitz am Institut f?r Bank- und Finanzwirtschaft der Freien Universit?t Berlin.Die Bewertung von Optionen erfolgt traditionell unter der vereinfachenden Annahme, dass die Kapitalm?rkte vollst?ndig sind. Unter dieser Bedingung k?nnen Finanztitel durch Duplikation ihrer Cashflows mit einem Portfolio aus bereits am Kapitalmarkt gehandelten Finanztiteln bewertetet werden. Im Unterschied dazu erfordert die Ermittlung gleichgewichtiger Optionspreise auf unvollst?ndigen M?rkten grunds?tzlich die Kenntnis der Risikopr?ferenzen der Marktteilnehmer.
Sven Husmann analysiert die Gleichgewichtspreise von Optionen im Rahmen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) und des Time State Preference Model (TSPM). Er zeigt auf, wie und warum sich die aus den beiden Konzepten resultierenden Optionspreise voneinander unterscheiden, und erkl?rt typische empirische Beobachtungen wie den so genannten Volatility Smile. Der Autor erl?utert, dass die Bewertung von Optionen auf Basis des CAPM die Ermittlung impliziter Betafaktoren aus den Marktpreisen gew?hnlicher Optionen erm?glicht. Die Bewertung von Optionen erfolgt traditionell unter der vereinfachenden Annahme, dass die Kapitalm?rkte vollst?ndig sind. Unter dieser Bedingung k?nnen Finanztitel durch Duplikation ihrelĂ