Die 2. Auflage des Buches erf?llt mit den neu verfassten Wort-f?r-Wort-Lekt?ren ein Desiderat: Es bietet die erste, umfassende Darstellung des Sprachk?nstlers Joseph Roth. Nur im Akt des Schreibens konnte Roth konstruktiv mit seinen heillosen inneren Ambivalenzen umgehen. Er spielte ironisch oder pathetisch, kindlich oder listig t?uschend mit Klischees und Konventionen des Darstellens, Erz?hlens, Metaphorisierens, Idiomatisierens, der personalen und gegenst?ndlichen Identit?t. Eine bemerkenswerte Ausnahme bilden Klischees der Geschlechter: Sie wandern nahezu ungefiltert in Roths Literatur. Alle religi?sen, politischen, biographischen Positionsbestimmungen Roths waren dagegen stets (auch) Produkte bestimmter Schreibstrategien.
Ambivalenz und Schreibprozess, Ich und Ordnungskonzepte in den Krisenjahren seit 1925.- Die Legende vom Rothen Joseph.- Schreiben, Welt und Ich in Roths politischen Positionsbestimmungen.- Beh?tende Ordnung ohne Verantwortung. T?ter-Opfer-Konstruktionen in Roths ethnisch-religi?sen Positionsbestimmungen.- Der Schreibvorgang und seine Einbettung im erlebenden Geist.- Ambivalenz im lyrischen und erz?hlerischen Werk.
Der Musik- und Literaturwissenschaftler Sebastian Kiefer war Mitarbeiter des Robert-Musil-Instituts Klagenfurt. Er publizierte zahlreiche B?cher und Essays zu Fragen der ?sthetik, Musik- und Literaturtheorie.
Die 2. Auflage des Buches erf?llt mit den neu verfassten Wort-f?r-Wort-Lekt?ren ein Desiderat: Es bietet die erste, umfassende Darstellung des Sprachk?nstlers Joseph Roth. Nur im Akt des Schreibens konnte Roth konstruktiv mit seinen heillosen inneren Ambivalenzen umgehen. Er spielte ironisch oder pathetisch, kindlich oder listig t?uschend mit Klischees und Konventionen des Darstellens, Erz?hlens, Metaphorisierens, Idiomatisierens, der personalen und gegenst?ndlichen Identit?t. Eine bemerkenswerte Ausnahme bilden Klischees der Geschlechtelcx