1 Notwendigkeit eines Customer Value Managements (CVM) in Franchisesystemen.- 2 Grundlagen des CVM in Franchisesystemen.- 3 Eignung klassischer Methoden zur Ermittlung des Partner value.- 4 Ermittlung von Partner Value und SSV auf der Basis des VOFIs.- 5 Zusammenfassung und Ausblick.- Anhang I.- Anhang II.Dr. Eva-Maria Gust war wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Dieter Ahlert am Lehrstuhl f?r Betriebswirtschaftslehre, insbes. Distribution und Handel, im Marketing Centrum (MCM) der Universit?t M?nster.
Die Notwendigkeit eines Customer Value Managements in Franchisesystemen resultiert aus der Tatsache, dass der Erfolg des Franchisegebers ?ber die Franchisegeb?hr bzw. Handelsspanne an den Erfolg des Franchisenehmers gekoppelt ist. Geht man davon aus, dass der Franchisegeber prim?r an einer angemessenen Verzinsung seines in das Franchisesystem investierten Eigenkapitals interessiert ist, sind alle Aktivit?ten des Franchisegebers zur planm??igen Gestaltung der Beziehung zum Franchisenehmer an diesem Ziel auszurichten. Folglich sind die einzelnen Franchisegeber-Franchisenehmer-Bezie-hungen jeweils als (Teil-)Inves-titionen zu begreifen, deren Vorteilhaftigkeit sich anhand des Partner Value (PV) bemisst. Eva-Maria Gust entwickelt ein Konzept zur Franchisenehmer-Bewertung. Zur Ermittlung des Partner Value wird auf das Modell des Vollst?ndigen Finanzplans (VOFIs) und Markov-Prozesse als Verfahren zur Prognose der origin?ren franchisenehmerbezogenen Zahlungen zur?ckgegriffen. Anhand des Partner Value l?sst sich fr?hzeitig erkennen, ob sich die Franchisenehmer hinsichtlich der obersten Zielsetzung des Franchisegebers optimal entwickeln werden und welche Ansatzpunkte f?r wertsteigernde Ma?nahmen existieren.
Die Notwendigkeit eines Customer Value Managements in Franchisesystemen resultiert aus der Tatsache, dass der Erfolg des Franchisegebers ?ber die Franchisegeb?hr bzw. Handelsspanne an den Erfolg des Franlă,