Dieser Band dokumentiert ?berblicksartig die Entwicklungen europ?ischer Regierungssysteme seit dem Epochenjahr 1989/90. Im Zentrum der Berichte und Analysen stehen Wahlen und Parlamente, die Mittel und Institutionen zur Gew?hrleistung von Demokratie im Wandel. Fortschritte der europ?ischen Integration haben die Sache der Demokratie in Europa keineswegs einfacher gemacht. Der Vertrag von Maastricht (Maastricht I) verst?rkte die Forderung nach Abbau von Demokratie-Defiziten der Europ?ischen Union, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts verweist auf tieferliegende Dilemmata der Demokratisierung in Europa. Wer Demokratie, gar mehr Demokratie in Europa will, der wird sich diesen Spannungsfeldern - ernsthafter, als bislang zumeist geschehen - zuwenden m?ssen. Aus der Sicht ihrer 25 Jahre prim?r verfolgten Themen will die Redaktion der Zeitschrift f?r Parlamentsfragen mit diesem Sonderheft einen Beitrag leisten. Mit ihrer Entscheidung zugunsten internationaler und komparativer Perspektiven will sie zugleich ihr Zeichen gegen alle Spielarten nationalistischer Abgrenzungen setzen.Demokratie in Europa nach der Zeitenwende 1989/90. Editorial zum Sonderband aus Anla? des 25j?hrigen Bestehens der Zeitschrift f?r Parlamentsfragen.- 1 Europa und Maastricht.- Das Demokratie-Dilemma der Europ?ischen Union. Die Rolle der Parlamente nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Oktober 1993.- Gemeinsinn und europ?ische Integration. Strategien zur Optimierung von Demokratie- und Integrationsziel.- Die Referenda zum Vertrag von Maastricht. Politikmanagement und Legitimation im europ?ischen Integrationsproze?.- ?ffnen oder Abschotten? Zur Internationalisierung des Personals der EU-Parlamente.- 2 Nationale Parlamente in der Europ?ischen Union.- Die zentrale Rolle des Parlaments in London. Entwicklungstendenzen von Thatcher bis Major (19791994).- Die unionsw?rtige Gewalt des Deutschen Bundestages. Zur verfassungsrechtlichen Legitimation des gemeinschaftlichen RechtssetzungsprolÃa