Die Problemstellung Demokratie und Technik ist nicht neu. Doch ist es f?r die Politikwissenschaft unvermeidlich, sich mit ihr von Zeit zu Zeit erneut zu befassen. Nicht nur ver?ndert sich die Realit?t: die Demokratie, die Technik und ihre Wechselbeziehungen, sondern auch der wissenschaftliche Blick: die disziplin?re Konstruktion, analytische Dekonstruktion und normative Orientierung. So l??t sich bilanzieren, da? wir nach den Debatten ?ber den Technischen Staat (60er Jahre), die M?glichkeiten und Grenzen staatlicher Technologiepolitik (70er Jahre), die Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft (80er Jahre), die Steuerungsf?higkeit und m?gliche Steuerungsformen des Staates im Mehrebenensystem (Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre) seit Mitte der 90er Jahre in eine neue Phase der Diskussion des Verh?ltnisses von Politik und Technik eingetreten sind, in der demokratietheoretische Fragestellungen wieder einen h?heren Stellenwert bekommen haben. Der vorliegende Band gibt einen Einblick in die gegenw?rtig gef?hrte Debatte und ist seismographisch f?r zuk?nftige Problemstellungen.
B?rgerInnen, Technik und Demokratie - Demokratievertr?gliche Technikentwicklung? - Demokratiedefizite auf der europ?ischen Ebene - Resonanzf?higkeit der Politik als Voraussetzung innovativer Technikregulierung - Instrumente reflexiver Techniksteuerung - Das demokratische Potential interaktiver MedienDr. phil. Renate Martinsen, wissenschaftliche Projektleiterin am Institut f?r H?here Studien, Abteilung Politikwissenschaft, Wien; Prof. Dr. rer. soc. Georg Simonis, Lehrstuhl f?r Internationale Politik/Vergleichende Politikwissenschaft an der FernUniversit?t Hagen.
Die Problemstellung Demokratie und Technik ist nicht neu. Doch ist es f?r die Politikwissenschaft unvermeidlich, sich mit ihr von Zeit zu Zeit erneut zu befassen. Nicht nur ver?ndert sich die Realit?t: die Demokratie, die Technik und ihre Wechselbeziehungen, sondern auch der wissenlă•