Die Offenheit literarischer Werke ist auf Interpretationsfreiheit und -vielfalt ausgerichtet. Offenheit wird von Sabine Kuhangel durch eine eingehende Analyse theoretisch begr?ndet, hinsichtlich ihrer Grenzen abgesteckt sowie in Bezug auf die Rolle des Lesers dargestellt. Dar?ber hinaus werden labyrinthische' Werke vorgestellt, deren Offenheit das normale Ma? ?bersteigt und die die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung literarischer Offenheit schlechthin lenken.Selbstreflexiv offene Werke: Begriffsbestimmung und Beispiele (Joyce: 'Ulysses', 'Finnegans Wake'; Kafka: 'Der Proce?', 'Das Schlo?'; Beckett: 'Trilogie'; Julio Cort?zar: 'Rayuela. Himmel-und-H?lle')Theorie literarischer Offenheit: Wolfgang Iser - Umberto Eco - neue PositionenAbgrenzungen: Offene Form des Dramas - Bedeutung von Form und InhaltLeere Seiten: Die Idee - Literarische BeispieleDr. Sabine Kuhangel promovierte bei Prof. Dr. Gert Sautermeister im Studiengang Germanistik der Universit?t Bremen.
Die Offenheit literarischer Werke ist auf Interpretationsfreiheit und -vielfalt ausgerichtet. Offenheit fordert die besondere Kreativit?t des Lesers ein.
Ausgehend von einer kritischen Analyse der Rezeptions?sthetik Wolfgang Isers und der Semiotik Umberto Ecos entwickelt Sabine Kuhangel ein theoretisches Konzept, mit dem sie die Offenheit literarischer Texte nicht nur postuliert, sondern im Text verortet. Ursachen und Implikationen ebenso wie die Grenzen literarischer Offenheit werden ausgelotet. Dem Leser wird damit eine Rolle zwischen Freiheit der Deutung und Vorgaben durch den Text zugeschrieben. Anhand von Beispielen der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts setzt die Autorin sich insbesondere mit labyrinthischen Texten auseinander, deren Offenheit das normale Ma? ?bersteigt und die sie als selbstreflexiv offen' bezeichnet. Werke dieser Kategorie lenken die Aufmerksamkeit nicht nur auf ihre eigene Offenheit, sondern auf die Bedeutung literarischer Offenheit schlechthin. <lãÇ