W?hrend der Auswertung der Zeitungsbeitr?ge wurden mir oft Fragen nach der Bewer? tung der untersuchten Zeitungen gestellt: Welche Zeitung kommt am besten weg? Welche Zeitung hat am besten berichtet? Weder ich damals noch dieses Buch heute kann diese Fragen beantworten. Da? es auch nicht das Ziel der Dissertation war, liegt in meinem Verst?ndnis der Medienwirklichkeit begr?ndet. Dieses Verst?ndnis fasse ich in der Gleichung Medienwirklichkeit ist Schat? tenwirklichkeit zusammen. Zu einem Schatten geh?ren mindestens drei Elemente: der Gegenstand mit seiner Form, das Licht mit seinem Standpunkt und der Boden mit seiner Beschaffenheit. Keines dieser Elemente kann den Schatten allein erzeugen. Sind alle drei Elemente gegeben, so hat jedes von ihnen eine bestimmte Grundfunktion und eine definierbare Palette an Einflu?m?glichkeiten auf das Endergebnis: den Schatten. Die Realit?t zieht mit ihrer Form, Dichte und Lebendigkeit im Sinne von Bewegung einen m?glichen Rahmen, in dem die anderen zwei Elemente agieren k?nnen. Das Licht setzt seine St?rke, Konstanz und vor allem den Standpunkt ein, um Perspek? tiven und Sch?rfen dem Boden anzubieten. Der Boden gibt diese unverf?lscht wieder oder vollendet das Werk durch Einsatz seiner Beschaffenheit bez?glich Form und Oberfl?che.1 Einleitung.- I Ziele und Inhalte.- 2 Ziele und Vorgehensweise.- II Kontext der Berichterstattung.- 3 Umbruch 1989.- 4 Polenbild.- 5 Tagespresse.- III Textanalyse.- 6 Zeitungstechnische Kategorien.- 7 Inhaltliche Kategorien.- 8 Sprachliche Kategorien.- 9 Zusammenfassung.- IV Dokumentation.- A Kategorien und ihre Werte.- B Handlungen.- C Handlungstr?ger.- D Handlungsempf?nger.- E Thematischer Kern.- F Metaphern.- G Bezeichnungen f?r Umbruch.- V Literaturverzeichnis.Jan Myszkowski promovierte mit der hier angezeigten Arbeit an der Universit?t Passau. Die Dissertation wurde mit dem Kulturpreis Ostbayern 1998 ausgezeichnet. Seit 1995 arbeitet der Autor als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Groul³›