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Die Zielsetzung des vorliegenden Bandes ist es, eine ?berblicksartige, ge? straffte und auf die zentralen Positionen und Entscheidungen konzentrierte Darstellung der nun 50-j?hrigen deutschen Europapolitik vorzulegen. In der Tat hat die europ?ische Einigung mit dem In-Kraft-Treten des Vertrags ?ber die Europ?ische Gemeinschaft f?r Kohle und Stahl (EGKS) zum 23.7.1952 vor nun genau einem halben Jahrhundert ihren Anfang genommen und seit? her au?erordentlich beachtliche Fortschritte erzielt. Auch wenn die Integrati? on Europas heute noch immer nicht vollendet ist, so belegen die faktische Einf?hrung des Euro zum 1.1.2002, die bevorstehende Osterweiterung, die sich zunehmend konkretisierende internationale Rolle der Europ?ischen Uni? on und das j?ngste Projekt einer europ?ischen Verfassungsgebung doch, welch weiten Weg die Partnerstaaten seit 1952 gemeinsam zur?ckgelegt haben. Die Bundesrepublik als Weststaat des lange geteilten Deutschlands stand von Anfang an im Zentrum dieses Integrationsgeschehens; zum einen, weil die westlichen Nachbarn durch ihre Einbindung in das Einigungswerk zu? n?chst Frieden mit und Sicherheit vor Deutschland erreichen wollten. Zum anderen aber auch, weil die Bundesrepublik seit jeher und in gro?er Kontinu? it?t bis auf den heutigen Tag eine der wichtigsten treibenden Kr?fte der Integ? ration ist. Angesichts des geschichtlichen Erbes und der Konstellation in der internationalen Politik sah und sieht sie so deutlich wie kaum ein anderer europ?ischer Staat ihre Zukunft in einem vereinten, integrierten Europa.Die Anf?nge deutscher Europapolitik in den 50er und 60er Jahren: Weichenstellungen unter Konrad Adenauer und Bewahrung des Status quo unter seinen Nachfolgern Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger.- Deutsche Europapolitik zwischen Aufbruchstimmung und Weltwirtschaftskrise: Willy Brandt und Helmut Schmidt.- Deutsche Europapolitik unter Helmut Kohl: europ?ische Integration als kategorischer Imperativ?.- Deutsche Leadership in der Europ?isl