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Die deutsche Kohlenkrise im nationalen und transatlantischen Kontext [Paperback]

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  • Category: Books (Political Science)
  • Author:  Dolata-Kreutzkamp, Petra
  • Author:  Dolata-Kreutzkamp, Petra
  • ISBN-10:  3810041564
  • ISBN-10:  3810041564
  • ISBN-13:  9783810041562
  • ISBN-13:  9783810041562
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Jul-2006
  • Pub Date:  01-Jul-2006
  • SKU:  3810041564-11-SPRI
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  • Item ID: 100959875
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Das Buch stellt die erste Phase der bundesdeutschen Kohlenkrise in ihrer nationalen und internationalen Dimension dar. Die Rolle deutscher und amerikanischer Akteure sowie die Bedeutung europ?ischer Handlungszw?nge werden exemplarisch anhand der Diskussionen um einen Kohleneinfuhrstopp dargestellt.

1. 1 Das Forschungsinteresse Am 22. Februar 1958 fuhren Bergm?nner in Essen, Bochum, M?lheim und Unna die ersten Feierschichten im Ruhrgebiet. Zwar handelte es sich hier nur um kl- nere Hausbrandzechen und niemand war beunruhigt, aber die Krise im deutschen Steinkohlenbergbau hatte ihren Anfang genommen. Sie war nicht nur auf Deutschland begrenzt. ?berall in den westeurop?ischen Revieren wuchsen die Haldenbest?nde unaufh?rlich. Hatten sie in der Montanunion Ende 1957 noch 7,3 Millionen Tonnen betragen, waren es Ende 1958 bereits 24,5 Millionen Tonnen 1 und ein Jahr sp?ter sogar 31,2 Millionen Tonnen. Doch neben dem belgischen traf es den deutschen Steinkohlenbergbau ganz besonders hart. Bis Ende September 1958 wurden 1,3 Millionen unbezahlter Feierschichten verfahren. Die Angst und Entt?uschung der Bergleute wuchs mit jedem neuen Lohnausfall. Sie hatten das Gef?hl, dass sich ihr Einsatz f?r den Wiederaufbau Deutschlands und ihre zahlr- chen ?berstunden unter Tage in Zeiten des Kohlenmangels nicht ausgezahlt h- ten. Im Sommer 1958 war nicht mehr nur die Hausbrandkohle betroffen. Mittl- weile lagen insgesamt neun Millionen Tonnen unverkaufter Kohle und Koks im Ruhrgebiet auf Halde, im Oktober war bereits die Elf-Millionen-Grenze erreicht. Lediglich zw?lf Prozent der Schachtanlagen hatten noch keine Feierschichten e- legen m?ssen. Ende des Jahres wurden die ersten Bergleute entlassen. Der Beruf des Bergmannes, der jahrelang ganz oben auf der Lohnskala stand, wurde zuse- 2 hends unsicher. Viele junge und gut ausgebildete Kr?fte verlie?en den Bergbau.Theoretische ?berlegungen - Historische Perspektiven - Die Akteure - Gegner und Verb?ndete in der KohlenkriselS@
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