Im deutschen Gesundheitswesen wird eine Vielzahl an medizinischen Informationen ?ber Patienten verarbeitet. Diese tragen ma?geblich zu einer erfolgreichen Behandlung des Patienten bei, auch wenn sie derzeit i.d.R. noch relativ verteilt bei verschiedenen Heilberuflern gespeichert sind. Die elektronische Gesundheitskarte wird zu einer Vernetzung im deutschen Gesundheitswesen und zu einer besseren Verf?gbarkeit von Informationen f?r den betroffenen Patienten und die ihn behandelnden Heilberufler f?hren. Dies f?hrt aber auch zu einem Spannungsverh?ltnis mit dem Recht des Patienten auf informationelle Selbstbestimmung. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Arbeit, die sich insbesondere an Datenschutzrechtler und Juristen richtet, die derzeitige Informationsverteilung im Gesundheitswesen, die Ver?nderung dieser Informationsverteilung durch die elektronische Gesundheitskarte und der Schutz personenbezogener Daten sowie der heilberuflichen Schweigepflicht im Rahmen der elektronischen Gesundheitskarte und der Telematikinfrastruktur untersucht.
1 Einleitung.- 2 Medizinische Informationen und Gesundheitsdaten.- 3 Verteilung von medizinischen Informationen im deutschen Gesundheitssystem.- 4 Prinzipal-Agent-Beziehungen im Gesundheitswesen.- 5 Die Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens.- 6 Die elektronische Gesundheitskarte und die Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen.- 7 Neue (faktische) Verteilung medizinischer Informationen im deutschen Gesundheitswesen durch die elektronische Gesundheitskarte.- 8 Die Organisation Gesundheitswesen .- 9 Die Information des organisierenden Patienten .- 10 Der Schutz der Organisation Gesundheitswesen .- 11 Forschung mit Daten aus der elektronischen Gesundheitskarte.- 12 Fazit.- Literaturverzeichnis.
Marian Alexander Arning ver?ffentlichte sein Werk bis 2018 im K?lner Wissenschaftsverlag.
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