Michael Dellwing setzt sich mit der Vitalit?t von Religion und mit den von der Religionssoziologie zu erkl?renden Ph?nomenen (Konversion, religi?se Beteiligung und ?ffentlicher Einfluss von Religion) auseinander. Er stellt die Durchdringung der Religionssoziologie durch das Paradigma der individuellen Wahl dar und zeigt, wie die Idee einer gemeinschaftlichen Religion notwendigerweise auch darin weiter mitschwingt, um schlie?lich eine Betrachtungsm?glichkeit der Religion jenseits der pers?nlichen Wahl zu liefern.Die privatisierte WahlreligionDie protestantische Erz?hlung des Zwangs zur H?resieEine diskursiv-kognitive Definition der ReligionDie ?ffentliche ReligionReligion jenseits der WahlMichael Dellwing studierte und promoviert derzeit bei Prof. Dr. Heinz Bude am Lehrstuhl f?r Makrosoziologie der Universit?t Kassel. Er ist als Lehrbeauftragter an der Universit?t Kassel t?tig.Die Religionszugeh?rigkeit als Wahl des Einzelnen zu thematisieren passt in eine Gegenwart, die Eigenverantwortung, Autonomie und Wahlfreiheit in den Vordergrund r?ckt. Gerade bei der Religion jedoch handelt es sich um ein Ph?nomen, das sich der individuellen Wahl nachhaltig entzieht. Augustinus formulierte, dass man nur das glauben kann, was glaubhaft ist. Was glaubhaft ist, bildet sich jedoch fernab jeder Entscheidung des Einzelnen in einem Netz historisch-diskursiv geformter Selbstverst?ndlichkeiten heraus.
Michael Dellwing setzt sich mit der Vitalit?t von Religion und mit den von der Religionssoziologie zu erkl?renden Ph?nomenen (Konversion, religi?se Beteiligung und ?ffentlicher Einfluss von Religion) auseinander. Er stellt die Durchdringung der Religionssoziologie durch das Paradigma der individuellen Wahl dar und zeigt, wie die Idee einer gemeinschaftlichen Religion notwendigerweise auch darin weiter mitschwingt, um schlie?lich eine Betrachtungsm?glichkeit der Religion jenseits der pers?nlichen Wahl zu liefern. Die Religionszugeh?rigkeit als Wahl des EinzelnlÖ