Der Bericht gibt zun?chst eine ?bersicht ?ber die Vorgeschichte und den Anla? zur Bohrung, die Vorbereitungen zur technischen Durchf?hrung und wissen? schaftlichen Bearbeitung. Das Land Nordrhein-Westfalen und acht Erd?lgesell? schaften vereinbarten eine gemeinsame Finanzierung, Durchf?hrung und Be? arbeitung der Aufschlu?bohrung M?nsterland 1, von deren Kosten das Land 2, die Erd?lindustrie rund 7 Mio DM ?bernahmen. Mit der Vorbereitung und Bearbeitung der Bohrung, der Auswertung und der Ver?ffentlichung der Untersuchungsergebnisse ?ber die Bohrzeit (10. 7. 1961 bis 5. 12. 1962) hinaus, waren drei Jahre lang fast 30 Amtsgeologen und ebenso viele technische Mitarbeiter mehr oder minder ausschlie?lich besch?ftigt. Ihre Einzelergebnisse werden in einem gr??eren Abschnitt nach Formationen und Fachgebieten wiedergegeben. In einem anderen Kapitel werden die Einzel? ergebnisse miteinander verglichen und je nach Stichhaltigkeit als gesichert oder problematisch gekennzeichnet. Dann schien wegen der nach Art und Umfang verschiedenen Arbeiten eine Betrachtung der Korrespondenz bez?glich Ver? teilung, Aufwand und Ergebnis der Untersuchungen aufschlu?- und lehrreich zugleich zu sein. Schlie?lich sei hier die Zusammenfassung der Ergebnisse in einigen S?tzen angef?gt. 1. Kreide. Die inmitten des M?nsterl?nder Kreidebeckens gelegene Bohrung bot f?r das Kreideprofil keine gro?en ?berraschungen. Der Nachweis von Mittel-und Oberalb war aus einer Ver?ffentlichung kurz zuvor abzulesen, wenn auch eine Eichung der auf Ostracoden und Foraminiferen beruhenden Strati? graphie an der Cephalopodenfauna noch aussteht. Cenoman und Turon lie?en die vermuteten mittleren M?chtigkeiten und eine vorwiegend kalkige, chemisch ausgeschiedene Schichtenserie erkennen, Coniac, Santon und Camp an kennzeichneten durch ihre kalkige pelitische Ausbildung und bedeutende M?chtigkeit (1300 m) ihre Lage im Hauptbecken.Der Bericht gibt zun?chst eine ?bersicht ?ber die Vorgeschichte und den Anla? zur Bohrung, die Vl3´