Annekathrin Keller analysiert, inwieweit die Ausgestaltung der deutschen Wegzugsbesteuerung de lege lata eine steuerliche Mehrbelastung zur Folge hat und erarbeitet einen Vorschlag f?r die deutsche Wegzugsbesteuerung de lege ferenda, der den Anforderungen des Abkommens- und Gemeinschaftsrechts der Europ?ischen Union gerecht wird.Bestehende Rechtslage: Ver?u?erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften; die Wegzugsbesteuerung des ? 6 AStG de lege lataBelastungsvergleich auf Basis der Regelung des ? 6 AStG de lege lataVergleich mit Frankreich, ?sterreich, D?nemark, Niederlande, KanadaProbleme der Wegzugsbesteuerung: Abkommensrecht, EuroparechtEntwurf der Bundesregierung zur ?nderung des ? 6 AStG, Beurteilung des Entwurfs und ?nderungsvorschlag durch die VerfasserinDr. Annekathrin Keller promovierte bei Prof. Dr. Wolfram Scheffler am Lehrstuhl f?r Betriebswirtschaftslehre, insbes. Steuerlehre der Universit?t Erlangen-N?rnberg. Sie ist als Professional im Bereich Steuerberatung bei Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftspr?fungsgesellschaft in Stuttgart t?tig.Dem Wegzugsstaat geht beim Wechsel der Steuerhoheit des Steuerpflichtigen grunds?tzlich Steuersubstrat verloren, da nach dem Wegzug die Ankn?pfungsmerkmale f?r eine Besteuerung fehlen. Der deutsche Gesetzgeber will dies durch steuerliche Sondervorschriften im Au?ensteuergesetz verhindern und ger?t dadurch hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht der Europ?ischen Union zunehmend in die Kritik.
Annekathrin Keller analysiert, inwieweit die Ausgestaltung der deutschen Wegzugsbesteuerung de lege lata eine steuerliche Mehrbelastung zur Folge hat. Sie vergleicht unterschiedliche ausl?ndische Regelungen mit der deutschen und stellt dar, wie in anderen Staaten derartige Regelungen umgesetzt und ausgef?hrt werden. Es wird deutlich, dass andere Staaten die Wegzugsbesteuerung sachgerechter in Bezug auf steuerliche Mehrbelastung des Anteilseigners, Europarecht sowie Abkommensrecht ausgestaltet ló&