In der Praxis der Unternehmungs f?hrung setzt sich immer st?rker der Gedanke der vorausschauenden Planung durch. Deshalb ?berrascht es nicht, da? sich die betriebswirtschaftliche Literatur in den letzten Jahren bevorzugt mit Fragen der Planung und der Planungsrechnung besch?ftigt. Allerdings behandeln die ein? schl?gigen Ver?ffentlichungen durchweg sehr spezielle Probleme aus den ver? schiedenen Bereichen der unternehmerischen Planung, w?hrend man Unter? suchungen vermi?t, die einen Gesamt?berblick ?ber die einzelnen Teilplanungen der Unternehmung vermitteln. Von diesen Teilplanungen geb?hrt der Finanzplanung deshalb besonderes Interesse, weil die Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichtes zu den vor? dringlichsten Aufgaben der Unternehmungsf?hrung geh?rt. Da nun die Fragen der langfristigen Finanzplanung in der Finanzierungslehre relativ intensiv er?rtert worden sind, bleibt die vorliegende Arbeit bewu?t auf eine Gesamtdarstellung der kurzfristigen Finanzplanung beschr?nkt. Der Verfasser geht dabei von dem Gedanken aus, da? man die Finanzplanung als einen Entscheidungsproze? aufzufassen hat. Dieser Proze? beginnt mit einer Vorschaurechnung, die Auskunft ?ber den zu erwartenden Finanzbedarf oder Finanz?berschu? gibt. Im Anschlu? daran sind die Ma?nahmen, die zur Deckung des Geldbedarfs oder zur Verwendung des ?berschusses erforderlich sind, fest? zustellen und unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Zielsetzung zu ana? lysieren. Als Ziel der kurzfristigen Finanzplanung bezeichnet der Verfasser die optimale Liquidit?t, d. h. jene Zahlungsbereitschaft, bei der unter Wahrung der er? forderlichen Sicherheit ein maximaler Gewinn erzielt wird. Dieses Ziel ist ma?ge? bend f?r die Bestimmung des Optimums aus der Gesamtzahl der m?glichen Finanz? ma?nahmen und damit f?r die den Planungsproze? abschlie?ende Entscheidung.In der Praxis der Unternehmungs f?hrung setzt sich immer st?rker der Gedanke der vorausschauenden Planung durch. Deshalb ?berrascht es nicht, da? sl£j