Professioneller Wahlkampf bedeutet Medienwahlkampf. Die Medien spielen die Hauptrolle bei der Vermittlung von Politik an die W?hlerschaft. Um eine f?r sie g?nstige Darstellung der Politik sicher zu stellen, bem?hen sich die politischen Akteure um die Anpassung ihrer Wahlkampfbem?hungen an die Logik der Medien. Entsprechend ihrer Kritik- und Kontrollfunktion beschr?nken sich die Medien jedoch nicht auf die simple Weiterleitung dessen, was die Politik ihnen liefert, sondern werden selber zu Akteuren des Wahlkampfes. Einleitung - Wahlkampf im Internet - Nachrichtenberichterstattung zu den Bundestagswahlk?mpfen 1990-2002 im Vergleich - Plakate im Bundestagswahlkampf 2002 - Kandidateninterview und Fernsehduell: Journalisten zwischen Konfrontation und Kooperation - Umfragen in der Wahlkampfberichterstattung - Metaberichterstattung im Wahlkampf - Die Darstellung der Kanzlerkandidaten bei der Bundestagswahl im historischen Vergleich - Die Bundestagswahlen im Radio - Wovon h?ngt der Gesamteindruck ab, den Spitzenpolitiker im Fernsehen hinterlassen? - Third-Person-Effekte politischer Medieninhalte bei der Berichterstattung ?ber die Bundestagswahl 2002Wichtige Ergebnisse der Wahlforschung zur BundestagswahlDr. Christina Holtz-Bacha ist Professorin am Institut f?r Publizistik der Universit?t Mainz.Professioneller Wahlkampf bedeutet Medienwahlkampf. Die Medien spielen die Hauptrolle bei der Vermittlung von Politik an die W?hlerschaft. Um eine f?r sie g?nstige Darstellung der Politik sicher zu stellen, bem?hen sich die politischen Akteure um die Anpassung ihrer Wahlkampfbem?hungen an die Logik der Medien. Entsprechend ihrer Kritik- und Kontrollfunktion beschr?nken sich die Medien jedoch nicht auf die simple Weiterleitung dessen, was die Politik ihnen liefert, sondern werden selber zu Akteuren des Wahlkampfes. Dieser Reader versammelt rund ein Dutzend Beitr?ge, die die Ergebnisse aus empirischen Untersuchungen zur Rolle der Medien im modernen Wahlkampf pr?sentieren.