Schulamokl?ufer und Terroristen sichern sich durch das kalkulierte Aus?ben von Gewalt einen Platz in den Schlagzeilen der Weltpresse. Sie folgen damit einer bew?hrten Kommunikationsstrategie, die ebenso menschenverachtend wie durchschaubar ist. Dieses Kalk?l der T?ter geht insbesondere dann auf, wenn Medien die destruktiven Botschaften der T?ter ungefiltert weitertragen. Sie verbreiten auf diese Weise Angst in der Gesellschaft, belasten die Opfer und liefern im schlimmsten Fall eine Inspiration f?r Nachahmer. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Kriminologie zeigen die Autoren M?glichkeiten auf, schonend ?ber derartige Taten zu kommunizieren. Ihre pragmatischen Leitlinien f?r einen konstruktiven medialen Umgang mit Gewalt erlauben es, die Gefahr von Nachahmungstaten zu verringern und das Leid der Opfer zu lindern.
Berichterstattung als Anlass zur Eskalation.- Phantasien absoluter Gewalt.- Mediale Tradierung von School Shootings.- Nachahmungseffekt bei Terrorismus.- Verantwortung von Journalisten.
& analysieren Wissenschaftler und Praktiker Kommunikationsaspekte von Terror- und Amok-Taten. Im Zentrum stehen die Verantwortung der Medien und eine Berichterstattung, die f?r die Verbreitung der verqueren Gedanken der T?ter sorgt. Die Inszenierung von Amok und Terrorismus wird von mehreren Seiten aus beleuchtet. (Polizei, Heft 4, 2016)
... erg?nzen die weiteren, im Buch sorgf?ltig erarbeiteten Richtlinien so, dass sie f?r Praktiker einen sinnvollen Leitfaden f?r den Umgang mit Gewaltverbrechen darstellen ... (Guido Keel, in: rkm Rezension Kommunikation Medien, 15. M?rz 2017)
Dr. Frank J. Robertz ist Professor f?r Kriminologie und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Er hat unter anderem grundlegende Arbeiten zu jugendlichen Amokl?ufernl#‰