F?r die Biologie ist die Mehrschichtigkeit ihrer Probleme be? zeichnend. Sie arbeitet gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Methoden. Ihre Aufgaben reichen von der blo?en Beschreibung und Ordnung der Objekte (der Organis? men) bis zur Kausalanalyse ihrer Entwicklungs-und Lebensgesetze. Obgleich die erstgenannten deskriptiven Disziplinen (Systematik und Morphologie) historisch wesentlich ?lter sind als die experi? mentell forschenden Zweige (Physiologie, Genetik) sind doch alle noch gleicherweise aktuell; denn auch heute kann keines der biologischen Grundprobleme als gel?st gelten. Die Zoologie allein hat ?ber I Million bekannter Arten zu ordnen - und gewi? werden noch gut 300000 neue Spezies hinzu? kommen; denn die zoologische Erforschung der sogenannten Entwicklungsl?nder hat ja vielfach erst begonnen. Aber selbst in unseren Breiten sind wir mit dem Beschreiben und Ordnen noch lange nicht fertig, vor allem, wenn wir nach der ?kologie und Biologie unserer Kleintiere fragen. Was wissen wir schon von deren Umwelt und Lebensgewohnheiten? Eines der dunkelsten Kapitel der beschreibenden Biologie war bis vor wenigen Jahren die Frage nach dem Leben und Treiben der Kleintierwelt des Erdbodens. Man wu?te zwar, da? es da unter unseren F??en von W?rmern, Insektenlarven, Urinsekten, Tausendf??ern, Milben, Einzellern und anderem Kleingetier nur so wimmle - aber wer hatte schon deren lichtscheuem Getriebe zugesehen? Es mu?ten erst neue Methoden des Fanges, der Z?chtung und Beobachtung entwickelt werden, um dem Boden seine zoologischen Geheimnisse entlocken zu k?nnen. Von diesen Methoden und Ge? heimnissen soll hier erz?hlt werden.F?r die Biologie ist die Mehrschichtigkeit ihrer Probleme be? zeichnend. Sie arbeitet gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Methoden. Ihre Aufgaben reichen von der blo?en Beschreibung und Ordnung der Objekte (der Organis? men) bis zur Kausalanalyse ihrer Entwicklungs-und Lebensgesetze. Obgleich die erstgels\