I: Nationalsozialismus, Rassenhygiene und Wohlfahrtspflege.- II: Wohlfahrtspflege und Wohlfahrtsverb?nde in der Weimarer Republik.- III: Zur Umgestaltung der wohlfahrtspflegerischen Landschaft in den Jahren 1933/34.- IV: Grundz?ge der Entwicklung der ?ffentlichen Wohlfahrtspflege sowie der Wohlfahrtsverb?nde Nationalsozialistische Volkswohlfahrt, Innere Mission und Caritas.- V Zum Verh?ltnis von Konkurrenz und Kooperation Ausgew?hlte Arbeits- und Konfliktfelder.- Zusammenfassung und Schlu?betrachtung.- Tabellenverzeichnis.- Tabellen.- Quellen- und Literaturverzeichnis.Gegenstand dieser Untersuchung sind die drei Wohlfahrtsverb?nde Caritas, Innere Mission und Nationalsozialistische Volkswohlfahrt. Analysiert wird deren Interaktion, ihre Finanzierung und die Entwicklung des Bestandes w?hrend der NS-Zeit. Die einsetzende Forschung zur Sozial- und Wohlfahrtspolitik des NS-Staates konzentriert sich auf staatliche Institutionen, ausgew?hlte Arbeitsfelder und Klienten. W?hrend allenfalls der NS-Wohlfahrtsverband, die NSV, n?her betrachtet wurde, tauchen die beiden gro?en kirchlichen Wohlfahrtsverb?nde bestenfalls am Rande auf. Wo dies geschieht, wird meist so argumentiert: Der NS hat die kirchlichen Verb?nde zur?ckgedr?ngt bzw. ausgeschaltet; das war jedenfalls sein (End-) ziel. Mittel hierzu war die finanzielle Austrocknung der kirchlichen Verb?nde, deren Arbeit die NSV ?bernehmen sollte. Die Haltbarkeit dieser Argumentation wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht. Drei Hauptfragen wurde dabei nachgegangen: 1. Wie gestaltete sich das Verh?ltnis der kirchlichen Verb?nde zur NSV; 2. wie entwickelte sich der Bestand an Einrichtungen und Personal der Verb?nde; 3. Wie entwickelte sich die Finanzierung der Verb?nde. Das Verh?ltnis von Konkurrenz und Kooperation wird aus der Perspektive aller Hauptakteure beleuchtet; diese Multiperspektivit?t f?hrt zu neuen Erkenntnissen. Die statistischen Angaben liefern erstmals ?lS4