Martin Fa?nacht entwickelt eine dienstleistungsorientierte Perspektive des Handelsmarketing und leistet damit einen Beitrag zu einem neuen Verst?ndnis dieser Disziplin.
In vielen Handelsbranchen tobt ein intensiver Wettbewerb der Handelsunternehmen um Kunden. Insbesondere setzen viele Handelsunternehmen auf niedrige Preise, um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden. Dies tun sie, obwohl sie sich der drohenden Gefahr einer abw?rts gerichteten Preisentwicklung bewusst sind. Einen viel versprechenden Weg aus dieser Problematik kann f?r Handelsunternehmen das An? reichern des Warenangebots durch Dienstleistungen darstellen. Durch das Erg?nzen von Waren durch Dienstleistungen k?nnen Handelsunternehmen ihren Kunden einen Zusatznutzen verschaffen, Wettbewerbsvorteile erzielen, Kundenbeziehungen st?rken und ihre Eigenst?ndigkeit gegen?ber Konsumg?terherstellern zum Ausdruck bringen. Vor dem Hintergrund der langen Tradition der Handelsbetriebslehre ?berrascht es nicht, dass in der relevanten Literatur Perspektiven (Ans?tze) vorliegen, die das Erkenntnisobjekt Handelsunternehmen jeweils unter einem bestimmten Blickwinkel untersuchen. Beispielsweise legt die institutionenorientierte Perspektive der Handels? forschung ihren Fokus auf empirisch vorkommende Organisationsformen des Handels oder die.funktionenorientierte Perspektive auf vom Handel durchgef?hrte Funktionen. Bisher liegt jedoch in der Handelsforschung keine Perspektive vor, die das Ph?nomen, dass Handelsunternehmen ihr Warenangebot durch Dienstleistungen erg?nzen, umfassend aufgreift. Dies trifft zu, obwohl die relevante Literatur die Rolle von Handelsunternehmen als Dienstleister - neben der Rolle als Sachleister - anerkennt.Perspektiven der Handelsforschung: Inhalt, Erkenntnisziele und VergleichMethodische Konzeption der empirischen UntersuchungInstitutionelle Facette der dienstleistungsorientierten PerspektiveStrategieformulierungStrategieimplementierung und ErfolgsauswirkungenInstrumentelllã-