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Den Ausgangspunkt der vorliegenden Studie bilden neuere Diskussionen moderner Theorien abweichenden Verhaltens im Kontext der amerikanischen Kriminologie. All diese Ans?tze sind in dem Bem?hen entstanden, die oftmals entt?uschenden Erkl?rungsleistungen bisheriger Theorien abweichenden Verhaltens zu ?berwinden. W?hrend manche der modernen Theorien abweichenden Verhaltens zentrale Annahmen und Konzepte bisheriger Theorien zu oftmals sehr komplexen Erkl?rungsmodellen zusammenfugen, lassen sich auf der anderen Seite Ans?t? ze finden, die diese Annahmen und Konzepte unter ?bergeordnete Erkl?rungsprinzipien stellen und somit zu sehr ?konomischen Erkl?rungen abweichenden Verhaltens gelangen. Ein Beispiel fur die letztgenannte Art der Theoriekonstruktion bildet die von Gottfredson & Hirschi (1990) formulierte Self-Control-Theorie. Hier wird der Anspruch formuliert, verschie? dene Formen abweichenden ebenso wie konformen Verhaltens mittels eines interaktionisti? schen Konzepts von Merkmalen von Personen und Merkmalen von Situationen zu erkl?ren. Interessant ist diese Theorie zum einen wegen der Einfachheit ihrer Erkl?rungsprinzipien, zum anderen aber auch wegen ihres Anspruchs, neben abweichenden ebenso konforme Verhaltens? weisen zu erkl?ren. Die ?berpr?fung eines solchen Anspruchs erscheint vor allem im Hinblick auf solche Verhaltensweisen als reizvoll, deren Definition als abweichend oder konform wie im Falle des Alkoholkonsums (mehr oder weniger) strittig ist. Im Mittelpunkt der Studie steht daher die Frage, ob die im Rahmen der Self-Control-Theorie formulierten ?berlegungen bei einer Anwendung auf den Verhaltensbereich des Alkoholkonsums empirische Unterst?tzung erfahren.Inhalts?bersicht.- 1. Sozialisation, Self-Control und Differentielles Lernen.- 2. Methoden der Untersuchung.- 3. Ergebnisse.- 4. Diskussion.- 5. Literatur.Dr. Stefanie Eifler studierte Politikwissenschaft, Soziologie und P?dagogik an der Universit?t Bonn. Sie ist wissenschaftliche Assistentin an derlă*