Monika E. Hartmann analysiert das elektronische Geldgesch?ft im Kontext alternativer Zahlungskonzepte und aus geldpolitischer Sicht.Es ist schon faszinierend zu beobachten, wie sich die Wirtschaftsgesellschaft der Gegen? wart um das Idol der Innovation schart. Sie gilt als ein Allheilmittel f?r die Probleme der Marktwirtschaft, die sich seit etwa zwei bis drei Jahrzehnten im Wirtschaftssystem eingenistet haben. Propagiert wird: Mit Kreativit?t und Innovationsfreude als entscheidende Motoren bekommt man alle Probleme in den Griff. Der Markt wird' s schon richten. Er ist findig und f?ndig genug, f?r Fortschritt und Wohlstand zu sorgen - sofern nur der Staat ihm die hierzu n?tigen Spielr?ume garantiert. Falls sich hoheitliche Autorit?ten tats?chlich befugt glauben, in Marktprozesse einzugreifen, dann allenfalls zur aktiven Unterst?tzung der Innovationskr?fte, aber keinesfalls als deren Bremser - so die landl?ufige Meinung. Das .Electronic Money in Form des Karten- und Netzgeldes z?hlt zu den j?ngsten Vor? zeige-Innovationen der Kreditwirtschaft. Das Gebiet des Zahlungsverkehrs bietet eine beson? ders saftige Wiese f?r das Gedeihen kreativer Vorstellungskr?fte. Diese k?nnen schon sehr bald vom Denkmodell zur innovativen Wirklichkeit werden.E-Geld als Zahlungsmittelinnovation - E-Geld aus geldpolitischer Sicht - L?nderstudie elektronisches GeldDr. Monika E. Hartmann promovierte bei Prof. Dr. Karl-Heinz Ketterer am Institut f?r Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universit?t Karlsruhe (TH).
Elektronisches Geld stellt eine neue und umstrittene Innovationsstufe des modernen Zahlungsverkehrs dar. ?ber sein Wesen, sein Entwicklungspotenzial und insbesondere seine Bedeutung f?r die etablierte Geldordnung kursieren kontroverse Auffassungen.
Monika E. Hartmann analysiert das elektronische Geldgesch?ft im Kontext alternativer Zahlungskonzepte und aus geldpolitischer Sicht. Geldtheoretische ?berlegungen werden dabei anhand der tlă*