Die Schweiz gilt als demokratisches Lehrmodell der politischen Egalit?t und ausgepr?gten Mitspracherechte des Stimmvolkes. Urspr?nglich w?hrend Jahrzehnten durch eine kollegiale Einparteienregierung gef?hrt, wurde diese erst im Laufe der Zeit zu einer relativ stabilen konkordanten Mehrparteienregierung geformt. Maximilian Koch untersucht, wer eigentlich die Schweiz f?hrt. Die Frage nach den politischen Eliten und Institutionen spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn der Begriff der Politischen F?hrung ist gleichsam die Gegenthese zur eidgen?ssisch-egalit?ren Machtverteilung. Dabei zeigt sich, dass direktdemokratische Instrumente, allen voran das Referendum, durch zu tiefe Quoren zu eigentlichen Drohinstrumenten rotierender Oppositionsgruppierungen geworden sind.Historische Betrachtung der politischen F?hrung.- Der Sonderfall Schweiz mit ihren direktdemokratischen Instrumenten.- Politische Eliten in der Schweiz.- Gedanken zu einer Eidgenossenschaft 3.0.Maximilian Koch promovierte an der Ludwig Maximilians Universit?t M?nchen am Lehrstuhl f?r Politische Theorie. Er ist als Gemeindepr?sident (B?rgermeister), Kantonsrat (Landtagsabgeordneter) und Partner in einem Wirtschafts- und Politikberatungsunternehmen sowie als Dozent f?r Politik an der P?dagogischen Hochschule St. Gallen t?tig.
Die Schweiz gilt als demokratisches Lehrmodell der politischen Egalit?t und ausgepr?gten Mitspracherechte des Stimmvolkes. Urspr?nglich w?hrend Jahrzehnten durch eine kollegiale Einparteienregierung gef?hrt, wurde diese erst im Laufe der Zeit zu einer relativ stabilen konkordanten Mehrparteienregierung geformt. Maximilian Koch untersucht, wer eigentlich die Schweiz f?hrt. Die Frage nach den politischen Eliten und Institutionen spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn der Begriff der Politischen F?hrung ist gleichsam die Gegenthese zur eidgen?ssisch-egalit?ren Machtverteilung. Dabei zeigt sich, dass direktdemokratische Instrumente, allen voran das Referendum, durch zu tiefe QlC)