Jutta Wergen untersucht am Beispiel von Frauen in Fahrberufen, ob und wie durch die strukturellen Ver?nderungen in der Transportbranche auch Geschlechterstrukturen im beruflichen und famili?ren Alltag in Bewegung geraten.Geschlechterstrukturen und FahrberufeGeschichte der TransportindustrieFrauen in M?nnerberufen - Lkw-Fahrerinnen, Binnenschifferinnen, Fahrerinnen im ?ffentlichen PersonennahverkehrWork-Life/Work-Family-Balance, scheinbare Balance der sozialen WeltenAuswirkung sich wandelnder Strukturen der Arbeitswelt auf Geschlechterverh?ltnisseDr. Jutta Wergen promovierte bei Prof. Dr. Sigrid Metz-G?ckel und Dr. PD Angelika Wetterer. Sie ist als Koordinatorin des Graduiertennetzwerks der Universit?t Dortmund t?tig.Der Arbeitsmarkt ist in vielen westeurop?ischen L?ndern, so auch in Deutschland, in M?nner- und Frauenberufe geteilt. Die Arbeit von Frauen unterscheidet sich oft nicht nur inhaltlich, sondern auch bez?glich hierarchischer Positionierung und Verdienstm?glichkeiten sowie der Zust?ndigkeit f?r unbezahlte, private Arbeit von der Arbeit von M?nnern.
In ihrer empirischen Untersuchung beleuchtet Jutta Wergen sowohl berufliches Alltagshandeln von Frauen in typischen M?nnerberufen als auch die Aushandlungsarrangements im Bereich privater, unbezahlter Arbeit. Am Beispiel von Frauen in Fahrberufen, wie Lkw-Fahrerinnen, Schifferinnen und Fahrerinnen im ?PNV, wird ein Berufsfeld untersucht, das durch Globalisierung und ein zusammenwachsendes Europa besonderen strukturellen Ver?nderungen unterliegt. Zugleich wird - gest?tzt durch zahlreiche Interviews - der Frage nachgegangen, ob und wie mit diesen Ver?nderungen auch Geschlechterstrukturen im beruflichen und famili?ren Alltag in Bewegung geraten. Ein wichtiges Ergebnis der Analyse ist, dass die Untersuchung von Geschlechterverh?ltnissen im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit auch die Verteilung privater Arbeit beinhalten muss.
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