Das vorliegende Open-Access-Buch widmet sich dem empirisch-rekonstruktiven Nachvollzug der Ausgestaltungsprozesse in der Simulation Globale von Französischlernenden und -lehramtsstudierenden in einem geisteswissenschaftlichen Lehr-Lern-Labor. Die Arbeit zielt auf eine affordanz- und praxistheoretisch fundierte Rekonstruktion unter Berücksichtigung komplementärer Sprachkonzepte (z.B. der Symbolischen Kompetenz). Die empirischen Rekonstruktionen, die mittels der kulturwissenschaftlich geprägten ‚Kamera-Ethnographie‘ hervorgebracht werden, zeigen erstmals Unstimmigkeiten in der theoretisch-konzeptionellen und empirischen Forschung zur Simulation Globale auf. Dies konkretisiert sich in einer Vielzahl von konzeptionellen Zuschreibungen, die empirisch unter Berücksichtigung des Lernortes die hohen Erwartungen an das handlungsorientierte Französischlernen offenbaren.
Einleitung.- Akzent I: Französischlernen im Als-ob-Raum der Simulation Globale als theoretischer Ausgangspunkt.- Den normativen Raum neu befragen: Forschungslücken, Erkenntnisinteressen, Fragestellungen und Annahmen.- Akzent II: Französischlernen im sozialen Raum der Simulation Globale als theoretisch-heuristischl3&