Die Publikationen zur Bildungspolitik sind zwar zahlreich, die in diesem Sammelband vorgenommene Verkn?pfung der Themengebiete Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit auf der einen Seite und Bildungs- bzw. Hochschulpolitik auf der anderen Seite ist allerdings neu. Generationengerechte und nachhaltige Bildungspolitik ist nur eine Teilmenge von w?nschenswerter Bildungspolitik aber eine, bei der es noch dringenden Forschungsbedarf gibt. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Besser- bzw. Schlechterstellung verschiedener Kohorten in den letzten Jahrzehnten. Zudem wird die Nachhaltigkeit von bildungspolitischen Ma?nahmen untersucht, wobei die Nachhaltigkeitsdefinition der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu Grunde gelegt wird.
Passend zum Titel bringt dieses Buch zwei Generationen von Forschern und Forscherinnen zwischen einen Buchdeckel.
Inhaltlich behandelt Generationengerechte und nachhaltige Bildungspolitik zwei hochaktuelle, miteinander verkn?pfte Themengebiete: Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit auf der einen Seite und Hochschul- bzw. Bildungspolitik auf der anderen Seite. Die Begriffe Nachhaltigkeit beziehungsweise nachhaltige Entwicklung machten in Rekordzeit weltweit Karriere: Die gro?en Weltkonferenzen der letzten Dekade beschworen sie, v?lkerrechtliche Abkommen nahmen sie auf, Koalitionsvereinbarungen in Bund und L?ndern erkl?rten die dazugeh?rigen Konzepte zum Leitbild der deutschen Regierungspolitik. Trotz oder gerade wegen dieser rasanten Karriere konnte (noch) keine Einigkeit ?ber die Bedeutung des Begriffs Nachhaltigkeit erzielt werden. Generationengerechte Politik hat gro?e Schnittmengen zu nachhaltiger Politik, betont jedoch die Generationen als Akteure. Der Interessenkonflikt zwischen Generationen tritt in den modernen Gesellschaften als neue Konfliktdimension neben die vorhandenen Kannbruchstellen (z.B. die Cleavages zwischen Arm und Reich, M?nnern und Frauen, verschiedenen lĂ*