Gerechtigkeit ist ein Grundthema der politischen Philosophie seit Platon und Aristoteles bis hin zu John Rawls und Michael Walzer. Der Topos der Gerechtigkeit hat also stets politische Implikationen. Das gilt insbesondere f?r die Gerechtigkeitsdebatte im Blick auf die deutsche Vereinigung und ihre normativen Integrationsprobleme, zumal gerade in Ostdeutschland die Gerechtigkeitsvorstellungen weiterhin stark vom Gedanken der sozialen Gleichheit gepr?gt sind. Die Beitr?ge des Bandes sind hieran orientiert und entfalten in interdisziplin?rer Weise einen Gerechtigkeitsdiskurs, der sich im Sinne einer neuen und innovativen Synergie aus philosophischen, soziohistorischen, soziologischen, politikwissenschaftlichen, feministischen, kommunikationstheoretischen sowie transnationalen Einsichtsgewinnen zusammenf?gt.Gleiche gleich und Ungleiche gleich: Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit - Gerechtigkeit und Freiheit als Schl?sselbegriffe des Reformationszeitalters in Deutschland - Gerechtigkeit als Thema der Sozialwissenschaften - ?ffentliches Recht und ?ffentliche Gerechtigkeit in Deutschland nach der friedlichen Revolution - Gerechtigkeit im Transformationsproze? - Wider verborgene Geschlechtlichkeit. Die maskuline Unterseite politischer Gerechtigkeitsdiskurse - Kommunikationsgerechtigkeit in der digitalen Gesellschaft - Die perfekte Ordnung. Gerechtigkeit als Protest und Leerformel - Wege zu einer gerechten Weltordnung. Zur Lage der Weltgesellschaft im Zeichen der Globalisierung.Ihr interdisziplin?rer ?berblick zum Thema GerechtigkeitDie Herausgeber sind an der P?dagogischen Hochschule Erfurt t?tig: Dr. Andreas Dornheim ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut f?r Geschichte, Dr. Winfried Franzen ist Professor f?r Praktische Philosophie und Direktor am Institut f?r Philosophie, Dr. Alexander Thumfart ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut f?r Politikwissenschaft, Dr. Arno Waschkuhn ist Professor f?r Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut f?r Politikwislã·