Frauen und M?nner k?mpfen gegeneinander um Liebe, Arbeit, Macht und Anerkennung. Dieser Geschlechterkampf kostet nicht nur die Energien der Akteure und die Zukunft vieler Kinder, sondern das Gemeinwesen auch j?hrlich Milliardensummen. Von daher stellt sich eigentlich schon seit langem die Frage nach anderen Lebensm?glichkeiten zwischen den Geschlechtern. Ein neues und tragf?higes Modell der Geschlechterdemokratie wird hier auf der Grundlage der Situation im deutschsprachigen Raum vorgestellt und erl?utert.Fr?her war alles anders. Fr?her war n?mlich noch alles klar. Frauen und M?nner heirateten und blieben zusammen, bis der Tod sie schied. Dieses Arrangement sicherte nicht unbedingt lebenslang Gl?ck und Erf?llung, aber gesellschaftlich Stabilit?t und individuell Verhaltens sicherheit. Nach Gl?ck und Erf?llung in der Liebe sehnen sich Frauen und M?nner heute wohl noch mehr als fr?her, wo Lebenssicherung und Pflichterf?llung h?ufig im Vordergrund standen. Aber Wunsch und Wirklichkeit fallen nicht immer zusammen. In unseren Tagen k?mpfen Frauen und M?nner immer h?ufiger gegeneinander um Macht, Arbeit, Zuwendung und Anerkennung; sie bekriegen sich zum Teil mit allen Mitteln vom psy~hischen Terror bis zur physischen Gewalt. Diese Auseinandersetzung res?miert sich im Begriff Geschlechterkampf'. Selbst wenn die leidvolle Auseinandersetzung in Tren? nung oder Scheidung m?ndet, tritt Friede oft nicht ein. Manchmal beginnt der Geschlechterkampf dann erst richtig, wenn es um die materielle Absicherung geht, um die Auf teilung von Besitz, um Kinder, die Besuchsrechte und die Versorgung. Von daher stellt sich die grunds?tzliche und gleichzeitig die pragmati? sche Frage, wie Frauen und M?nner besser miteinander leben und lieben k?nnen. Das besagt der Untertitel des vorliegenden Buches. Geschlechterde? mokratie k?nnte eine Antwort sein; sie meint - erst einmal pauschal be? schrieben - ein gleichberechtigtes Nehmen und Geben in Beziehungen au/? grund gleichgestellter Lebensm?glicls