Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde f?rFunktionsverlagerungen ins Ausland erstmals eine eigenst?ndige Regelung im Gesetz verankert. Statt einer Einzelbewertung der ?bertragenen Wirtschaftsg?ter und erbrachten Leistungen muss nunmehr eine Gesamtbewertung erfolgen. Die neue Vorschrift wurde in Wissenschaft und Praxis heftig kritisiert. Der Gesetzgeberreagierte im Jahr 2010 mit einer weiteren Neuregelung, die es erm?glichen sollte, die Gesamtbewertung zu vermeiden und zur Einzelbewertung zur?ckzukehren (sog. Escape- bzw. ?ffnungsklausel, ??1 Abs.?3 Satz?10 Halbsatz?2?AStG). Claudia Maria Koinzer untersucht, inwieweit die ?ffnungsklausel in ??1 Abs.?3 Satz?10 Halbsatz?2?AStG Gestaltungspotential beinhaltet. Dazu nimmt die Autorin eine Auslegung der Vorschrift vor und zeigt m?gliche Probleme bei der Inanspruchnahme auf.Verrechnungspreise als Mittel derzwischenstaatlichen Erfolgszuordnung.-?Die Funktionsverlagerung alsSonderfall der Verrechnungspreise.-?Das Gestaltungspotentialder ?ffnungsklausel in ? 1 Abs. 3 Satz 10 Halbsatz 2 AStG.Claudia Maria Koinzer ist zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f?r Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre an der Friedrich-Alexander-Universit?t Erlangen-N?rnberg.
Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde f?r Funktionsverlagerungen ins Ausland erstmals eine eigenst?ndige Regelung im Gesetz verankert. Statt einer Einzelbewertung der ?bertragenen Wirtschaftsg?ter und erbrachten Leistungen muss nunmehr eine Gesamtbewertung erfolgen. Die neue Vorschrift wurde in Wissenschaft und Praxis heftig kritisiert. Der Gesetzgeber reagierte im Jahr 2010 mit einer weiteren Neuregelung, die es erm?glichen sollte, die Gesamtbewertung zu vermeiden und zur Einzelbewertung zur?ckzukehren (sog. Escape- bzw. ?ffnungsklausel, ??1 Abs.?3 Satz?10 Halbsatz?2?AStG). Claudia Maria Koinzer untersucht, inwieweit die ?ffnungsklausel in ??1 Abs.?3 Satz?10 Halbsatz?2?AStG Gestaltungspotential beinhaltet. Dazu nimmt die Autorin el“-