Getrennte Welten, gemeinsame Modeme: Damit lassen sich die Tendenzen zur fortgesetzten Trennung und Ungleichheit der Geschlechter in den moder? nen Gesellschaften umrei?en. W?hrend manche SoziologInnen behaupten, da? wir in einem Zeitalter der Individualisierung leben, ist die geschlechtliche Arbeitsteilung erstaunlich z?hlebig und manche stereotypen dualistischen Vorstellungen von Weiblichkeit und M?nnlichkeit sind immer noch lebendig. Im modernen Japan ist die Trennung von M?nnerwelten und Frauenwelten besonders ausgepr?gt. Dies sagt aber noch nichts ?ber das Machtverh?ltnis zwischen den Geschlechtern aus. Ebensowenig schlie?t es Ver?nderungen aus, sondern kann sie auch in spezifischer Weise beg?nstigen. Es zeichnen sich untergr?ndige Ver?nderungen z.B. in den Familien, der Lohnarbeit und der Politik ab, denen wir in diesem Band nachgehen wollen. Aber das Wort von den getrennten Welten in einer gemeinsamen Modeme l??t sich auch auf das Verh?ltnis von Europa und Japan beziehen. Wir wollen deshalb dem 'westlichen' Verst?ndnis der Modernisierung die japanische Er? fahrung der Modeme entgegenstellen. Davon ausgehend soll die Bedeutung des Modernisierungsprozesses f?r Frauen in Japan in ihrer Widerspr?chlich? keit und Ambivalenz umrissen werden. Im heutigen Japan suchen Frauen nach neuen Wegen und nach M?glichkeiten zur Ver?nderung und Weiterent? wicklung der Modeme.Getrennte Welten, gemeinsame Modeme: Damit lassen sich die Tendenzen zur fortgesetzten Trennung und Ungleichheit der Geschlechter in den moder? nen Gesellschaften umrei?en. W?hrend manche SoziologInnen behaupten, da? wir in einem Zeitalter der Individualisierung leben, ist die geschlechtliche Arbeitsteilung erstaunlich z?hlebig und manche stereotypen dualistischen Vorstellungen von Weiblichkeit und M?nnlichkeit sind immer noch lebendig. Im modernen Japan ist die Trennung von M?nnerwelten und Frauenwelten besonders ausgepr?gt. Dies sagt aber noch nichts ?ber das Machtverh?ltnis zwischen den Geschlechtern auslóA