Die t?dliche Eskalation von Konflikten ist als Grund f?r und gegen Interventionen ein Problem ersten Ranges. Aber worum handelt es sich hier eigentlich? Aktuelle Debatten suchen erfolglos nach einer Erkl?rung f?r Eigendynamiken, die weder Adressaten noch schuldige Akteure kennen. Die Hilflosigkeit wird ?berspielt, indem Schuldige konstruiert werden. In einer global vernetzten Welt ist diese Logik der Probleml?sung durch Problemversch?rfung hochexplosiv. Hier fehlen alternative Denkmodelle. Die fr?he Sozialphilosophie war weiter: Kriegerisches (Clausewitz), Soziales (Simmel) und Rechtsf?rmliches (Benjamin) werden als Prozesse der Wechselwirkung gedeutet. Heute lehrt erst die Luhmannsche Systemtheorie mit dem Begriff der Autopoiesis das Mysterium der Eskalationsdynamiken wieder verstehen: Eskalation als Drift zu Tod und Zerst?rung im Negativen, im Positiven als Prozess Frieden stiftender Vers?hnung. Dieses Buch ist f?r Interessierte der Philosophie und der Sozialwissenschaften genauso wie f?r Akteure der Friedens- und Sicherheitspolitik obligat.Das Verdr?ngen der Eskalationsproblematik und seine Wiederentdeckung - Eskalation als Thema - Das Paradoxe der Gewalt - Konflikt- und Friedensdynamiken - Frieden als L?sung des Eskalationsproblems - Die Selbstreproduktion von Friedenssystemen Eskalation als Grundfrage der KonfliktforschungDr. Gertrud Br?cher ist Privatdozentin an der Philipps Universit?t Marburg.Die t?dliche Eskalation von Konflikten ist als Grund f?r und gegen Interventionen ein Problem ersten Ranges. Aber worum handelt es sich hier eigentlich? Aktuelle Debatten suchen erfolglos nach einer Erkl?rung f?r Eigendynamiken, die weder Adressaten noch schuldige Akteure kennen. Die Hilflosigkeit wird ?berspielt, indem Schuldige konstruiert werden. In einer global vernetzten Welt ist diese Logik der Probleml?sung durch Problemversch?rfung hochexplosiv. Hier fehlen alternative Denkmodelle. Die fr?he Sozialphilosophie war weiter: Kriegerisches (Clausewitz)lS+