Politikwissenschaftliche Pluralismustheorien betrachten Gemeinwohl als Resultat politischer Kompromisse. Solche prozeduralen Konzepte finden sich auch in der Rechtswissenschaft, wenn es darum geht, allgemeinen und schwachen Interessengruppen besondere Klagerechte einzur?umen. Allerdings m?ssen Gerichte in ihren Urteilen inhaltlich begr?nden, inwiefern mit solchen Klagen ?ffentliche Interessen gewahrt werden. Am Beispiel des Verbraucherschutzes erl?utert der Autor, warum moderne Pluralismuskonzepte auch solche inhaltlichen Gemeinwohlbestimmungen in die Analyse der Interessenvermittlung einbeziehen sollten.Die Verteidigung ?ffentlicher Interessen.- Die Dilemmata allgemeiner Interessen.- Kollektive Interessenvertretung oder individueller Rechtsschutz?.- Sammelklagen als Ausdruck und Konsequenz des fragmentierten Pluralismus am Beispiel der USA.- Prozedurales Gemeinwohl als grenz?berschreitender Konsens?.Prof. Dr. Christoph Str?nck lehrt Politikwissenschaft, insbesondere Sozialpolitik, an der Philosophischen Fakult?t der Universit?t Siegen.
Politikwissenschaftliche Pluralismustheorien betrachten Gemeinwohl als Resultat politischer Kompromisse. Solche prozeduralen Konzepte finden sich auch in der Rechtswissenschaft, wenn es darum geht, allgemeinen und schwachen Interessengruppen besondere Klagerechte einzur?umen. Allerdings m?ssen Gerichte in ihren Urteilen inhaltlich begr?nden, inwiefern mit solchen Klagen ?ffentliche Interessen gewahrt werden. Am Beispiel des Verbraucherschutzes erl?utert der Autor, warum moderne Pluralismuskonzepte auch solche inhaltlichen Gemeinwohlbestimmungen in die Analyse der Interessenvermittlung einbeziehen sollten.
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Der Inhalt
- Die Verteidigung ?ffentlicher Interessen
- Die Dilemmata allgemeiner Interessen
- Kollektive Interessenvertretung oder individueller Rechtsschutz?