Der terti?re Sektor hat in den vergangenen Jahrzehnten in den industrialisierten westlichen L?ndern einen beachtlichen Aufschwung erlebt. Von diesem Trend haben vor allem die intermedi?ren Dienstleistungen, insbesondere die Wirtschaftsdienste, profitiert.Dissertation Wirtschaftsuniversit?t Wien 1997Die Internationalisierung bzw. die Globalisierung von Unternehmen kann als eine der wichtigsten Tendenzen der j?ngeren Wirtschaftsentwicklung und damit der r?umlichen Organisation von Unternehmen gewertet werden. Die internationale und globale Standortpolitik wird damit zunehmend zu einem kritischen Bestandteil der Unternehmensentwicklung und der Sicherung der Konkurrenzf?higkeit. Es geht dabei um die Sicherung des Zuganges zu Vorteilen (im weitesten Sinn), die ,Jokalisiert und daher nicht beliebig beschaffbar und mobilisierbar sind und daher nur ?ber die verschiedenen Strategien und Instrumente der r?umlichen Organisation von Unternehmen nutzbar gemacht werden k?nnen. Bei diesen Vorteilen handelt es sich um Standortfaktoren im Sinne WEBERS, die zu economies f?hren, wenn wirtschaftliche T?tigkeiten an bestimmten Orten ausgef?hrt werden: Rohstoffe, die vor Ort gewonnen werden, Agglomerationsvorteile, die nur in einer Weltstadt genutzt werden k?nnen, Marktzug?nge, die nur durch Pr?senz in einer Volkswirtschaft m?glich werden usw. usw. Standort- und Netzbildunsstrategien sind im Rahmen der modemen Trends der Internationalisierung und Globalisierung eine sehr aktuelle Erscheinung und damit wichtiges Thema der Unternehmenspraxis und -forschung. Diese gelten (in der Literatur) als Erscheinung, die vor allem bei industriellen Produktionsunternehmen aktuell sind und sich dort in vielf?ltiger Form herausgebildet haben: Internationale Konzerne, Zuliefersysteme, globale Produktionsnetze wie etwa in der Auto-und Flugzeugindustrie usw.1 Einleitung.- 1.1 Problemstellung.- 1.2 Ziel der Arbeit.- 1.3 Methodische Vorgangsweise und Aufbau der Arbeit.- 1.4 Konklusionen.- 2 Definitionelc¾