Die Idee des Grundeinkommens als von der Arbeitsleistung unabh?ngiger Einkommensanspruch an die Gesellschaft findet in allen politischen Lagern Zustimmung. Sie ist aber auch Gegenstand intensiver Debatten. Umso wichtiger erscheint eine Kl?rung der dieser Idee zugrundeliegenden Werteorientierungen. Werte ?bernehmen eine generative Funktion f?r die Herausbildung von Interessen und neuen Institutionen. Gegen die Dominanz der Leistungs- und Arbeitsethik im modernen Sozialstaat argumentieren die Bef?rworter des Grundeinkommens f?r einen umfassenden Arbeitsbegriff und f?r eine Integration von Freiheit und Solidarit?t in den Werten von Anerkennung und Teilhabe. Diese empirische Studie basiert auf der Deutungsmusteranalyse qualitativer Interviews mit mittleren und h?heren Verantwortungstr?gern aus Politik, Sozialer Arbeit und Wirtschaft. Sie zeigt deren ambivalente Werteorientierungen zur Idee des Grundeinkommens, aber auch Wege, diese Ambivalenzen auszuhalten und einer Synthese zuzuf?hren.Einleitung: Fragestellungen und Design der Studie.- Werteorientierung und Sozialpolitik.- Forschungsmethoden und Rekrutierung.- Wertetypen im Rahmen der Experteninterviews.- Fokusgruppen.- Wertetypen im Rahmen der Fokusgruppenanalyse.- Eine Wertematrix des Grundeinkommens.- Dilemmata und ihre L?sung in der Idee des Grundeinkommens?.Hintergr?nde zur Diskussion ?ber das GrundeinkommenProf. Dr. habil. Michael Opielka ist Professor f?r Sozialpolitik an der Fachhochschule Jena und Gesch?ftsf?hrer des Instituts f?r Sozial?kologie in K?nigswinter.
Dr. Matthias M?ller ist Leiter im Bildungsmanagement der Stadt Erfurt.
Tim Bendixen ist Projektleiter der Stiftung WERTeVOLLE ZUKUNFT - Hamburger Stiftung f?r Wirtschaftsethik.
Dr. Jesco Kreft ist Gesch?ftsf?hrer der Stiftung WERTeVOLLE ZUKUNFT - Hamburger Stiftung f?r Wirtschaftsethik.Die Idee des Grundeinkommens als von der Arbeitsleistung unabh?ngiger Einkommensanspruch an die Gesellschaft finl3#