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1. Einleitung: Klasse, Mobilit?t, Musikgeschmack.- I: Die psychologischen Grundlagen einer Soziologie des Musikgeschmacks.- 2. Musikgeschmack in ?sthetik und Psychologie: Abgrenzung und Ankn?pfungspunkte.- 3. Was ist Musikgeschmack? Erste Definitionen.- 4. Wie misst man Musikgeschmack? Operationale Definitionen.- 5. Beschreibung der Determinanten.- II: Grundz?ge einer Soziologie des Geschmacks.- 6. Geschmack als Kapital: Zur Klassentheorie Pierre Bourdieus.- 7. Geschmack und Lebensstil: Zur Individualisierungsthese und zur Milieutheorie Gerhard Schulzes.- 8. Die Grundlagen der Geschmacksbildung empirisch bewertet.- 9. Strukturen der Rezeption: Umweltbedingungen der Bildung und Ver?nderung von Musikgeschmack.- Epilog: Musik als Gabe. Tontr?gertausch und soziale Strategien.- Literatur.Dr. Andreas Gebesmair arbeitet als Musiksoziologe in Wien u.a. am Institut MEDIACULT (Internationales Forschungsinstitut f?r Medien, Kommunikation und kulturelle Entwicklung).Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, inwieweit von sozialen Ungleichheiten auf Geschmacksunterschiede geschlossen werden kann. Die Analyse st?tzt sich auf die Arbeiten von Pierre Bourdieu, Gerhard Schulze und US-amerikanische Kultursoziologen. Sowohl Bourdieus Annahmen als auch jene, die der so genannten Individualisierungsthese entspringen, erfahren in der vorliegenden Studie einige Korrekturen und Erweiterungen. Einerseits gewinnt - im Gegensatz zu Pierre Bourdieu - das augenf?llig gewordene Merkmal der sozialen Mobilit?t bei der Analyse von Geschmackunterschieden an Bedeutung. Mobilit?t er?ffnet nicht nur neue M?glichkeiten, kulturelle Vorlieben zu ver?ndern oder zu erweitern, sondern zwingt auch zu gr??erer Flexibilit?t im Umgang mit kulturellen Angeboten. Andererseits wird - im Gegensatz etwa zu Gerhard Schulze - dem Geschmack weiterhin eine Bedeutung bei der Reproduktion sozialer Ungleichheiten beigemessen. Die vorliegende Untersuchung l?uft auf die paradoxe Feststellung hinaus, dl0