Die Beitr?ge aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen zeigen, dass Ideologien von jeher Wahrheitsanspr?che formulierten, die im Verlauf ihrer Wirkungsgeschichte entweder als Irrt?mer buchst?blich L?gen gestraft wurden oder von zeitgen?ssischen ideologischen Gegenentw?rfen als solche bezeichnet wurden.Mit Beitr?gen von Marc Schweska, Sascha J?rgens, Friedrich Pohlmann, Steffen Greschonig, Peter Zigman, Ciprian Cirniala, Seyhan Bayraktar, Antje Michel, Annette Becker, Martin Hampel, Tim Rohrer, Christine S .Sing, Angela Leona Oster, Annegret Middeke, Christoph ZellerSteffen Greschonig ist Doktorand am Graduiertenkolleg Kulturen der L?ge der Universit?t Regensburg. Christine S. Sing ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f?r Englische Sprachwissenschaft der Universit?t Greifswald. Die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts etablierende Lehre von den Ideen , die Ideologie, wurde - u.a. von Napoleon - als Metaphysik und Tr?umerei und damit als l?gen?hnliches Ph?nomen stigmatisiert.
Die Beitr?ge aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen zeigen, dass dies kein Zeichen der einsetzenden Moderne war, sondern dass Ideologien von jeher Wahrheitsanspr?che formulierten, die im Verlauf ihrer Wirkungsgeschichte entweder als Irrt?mer buchst?blich L?gen gestraft wurden oder von zeitgen?ssischen ideologischen Gegenentw?rfen als solche bezeichnet wurden. Die Autoren setzen sich mit ideologiegeschichtlichen Aspekten von Philosophie, Staatsdenken und Wissenschaft im Spannungsfeld ihrer jeweiligen Wahrheitsanspr?che und L?gen(vorw?rfe) auseinander und widmen sich dar?ber hinaus dem Ph?nomen in seiner medial vermittelten ?ffentlichkeit. Das Thema Ideologien als Kulturen der L?ge bildet einen dritten Schwerpunkt. Die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts etablierende Lehre von den Ideen , die Ideologie, wurde - u.a. von Napoleon - als Metaphysik und Tr?umerei und damit als l?gen?hnliches Ph?nomen stigmatislSÔ