Das vorliegende Buch von Marc Roedenbeck kann als Wiedereinf?hrung verstanden werden: vom Menschen in der Organisation. Genauer: vom Menschen als Urheber von allem: soziale Strukturen, St?rungen, Innovationen, Erfolge und nicht zuletzt Pfadabh?ngigkeiten. Es sind gerade Letztere, die darauf verweisen, wie wenig Reflexion aber vor allem wie viel an Entl- tung uns die ersten Anzeichen von Strukturen im sozialen Leben und vor allem in Organisa- onen bescheren. Der Grund ist einleuchtend: Wir wollen unser Handeln daraus verl?sslich ausrichten. Erst in zweiter Linie scheint relevant, ob sie negative oder positive Konsequenzen f?r die Organisation und die jeweiligen Menschen nach sich ziehen. In diesem Kontext muss die Arbeit Roedenbecks als Fortschreibung der Geschichte des L- nens und zugleich als Entfaltung der Paradoxie zwischen Lernen als positive Formulierung der Zerst?rung altbekannter Sicherheiten, und dem Versuch, diese Sicherheiten durch Lernen (wieder) zu erreichen, gesehen werden. Dabei zeigt er, dass der Ursprung von beidem, dem Ver?ndern (Lernen) und Erhalten (Struktursicherung), im Menschen selbst verankert ist. Die erste Strukturvorgabe f?r eine Organisation sind die mentalen Strukturen und Modelle, die als Konstruktion im Menschen bestehen. Um das deutlich zu machen, vereinigt Roedenbeck die Perspektiven von Systemtheorie, NLP sowie Huna, bzw. deren jeweiligen Beratungsans?tzen.Einf?hrung.- Problemstellung und leitende Fragen.- Zum Stand der Pfadforschung.- Pfade individueller Konstruktionen und deren ?berwindung.- Empirische Viabilit?t des Modells eines individuellen Pfades.- R?ckbindung der Ergebnisse und weiterf?hrende Fragen.Marc Roedenbeck war Doktorand an der Freien Universit?t Berlin im Graduiertenkolleg Pfade organisatorischer Prozesse. Nach seinem erfolgreichen Abschluss wechselte er zur Landesbank Berlin AG in den Bereich Personal.Auch im Management von Unternehmen folgen Menschen ihren individuellen Pfaden, die oft sehr stabil sind und einer l*