In der gegenw?rtigen Bildungsdebatte r?cken neben formalen Bildungsmodalit?ten zunehmend non-formale und informelle Lernprozesse in den Fokus. Nicht zuletzt das Jugendalter erscheint vor dem Hintergrund modernisierter Gesellschaften pr?destiniert f?r informelle Lernprozesse in der Gleichaltrigengruppe. Das Feld von Bewegung, Spiel und Sport wird dabei bislang allerdings weitgehend ausgeklammert. Das ist umso erstaunlicher, als der Sport zu den h?ufigsten und wichtigsten Freizeitaktivit?ten Heranwachsender z?hlt. In diesem Band werden Ans?tze der allgemeinen Jugendforschung, der politischen und der sozialr?umlichen Bildung sowie sportwissenschaftliche Arbeiten vorgestellt. Bildungspotenziale des Vereinssports kommen dabei ebenso zur Sprache wie Chancen der Identit?tsentwicklung f?r Kinder und Jugendliche sowie des informellen Kompetenzerwerbs im b?rgerschaftlichen Engagement. Dar?ber hinaus werden empirische Studien zum informellen Lernen im Sport pr?sentiert.In der gegenw?rtigen Bildungsdebatte setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass das Lernen von Kindern und Jugendlichen nicht allein auf staatliche Institutionen, wie Kindertagesst?tten und Schulen, begrenzt ist. Vielmehr r?cken neben formalen Bildungsmodalit?ten zunehmend non-formale und informelle Lernprozesse in den Fokus. Mittlerweile liegen auch im deutschsprachigen Raum erste Studien zum informellen Kompetenzerwerb in au?erschulischen Feldern vor. Nicht zuletzt das Jugendalter erscheint vor dem Hintergrund mod- nisierter Gesellschaften pr?destiniert f?r informelle Lernprozesse in der Glei- altrigengruppe. Das Feld von Bewegung, Spiel und Sport wird in entsprechenden Untersuchungen bislang allerdings weitgehend ausgeklammert. Das ist umso erstaunlicher, als der Sport zu den h?ufigsten und wichtigsten Freizeitaktivit?ten Heranwachsender z?hlt. So verf?gen beispielsweise ?ber 80 Prozent aller - gendlichen ?ber Sportvereinserfahrungen. Der Sport bietet Heranwachsenden nicht nur M?glichkeiten einelãÑ