Inklusion und Exklusion sind elementare Kategorien der Soziologie. Beide Begriffe verweisen auf paradoxe Konsequenzen, die die empirische Forschung inspiriert haben. Inklusion in eine begrenzte Zahl von Subsystemen bedeutet gleichzeitig Exklusion aus allen anderen Subsystemen. Exklusion aus einem Unternehmen (Arbeitslosigkeit) hat gleichzeitig eine Inklusion in andere Formen der Vergesellschaftung zur Folge (sozialstaatliche F?rsorge). In diesem Band werden die Begriffe Inklusion und Exklusion auf zentrale Probleme der Sozialstruktur und der sozialen Ungleichheit angewandt. Ungleiche Chancen im Bildungssystem haben Exklusion und Marginalisierung auf dem Arbeitsmarkt zur Folge. Die Aufl?sung von Netzwerken hat weitreichende Konsequenzen f?r die Struktur einer nationalen ?konomie (Deutschland AG). Am Beispiel der Fl?chtlinge aus den deutschen Ostgebieten wird der konfliktreiche Inklusionsprozess einer Migrationsbev?lkerung nach dem 2. Weltkrieg nachgezeichnet. Prozesse der r?umlichen Inklusion/Exklusion versch?rfen die Probleme der Armutsbev?lkerung im innerst?dtischen Ghetto.Arbeitsmarkt, soziale Ungleichheit und Sozialstruktur - Kollektive Interessenvertretung - Finanzm?rkte - Netzwerke - Exklusivit?t durch positionale G?ter - Inklusion und Exklusion durch Bildungsabschl?sse - Exklusion, Inklusion und soziale MarginalisierungZum Stand der UngleichheitsdebatteDr. Rudolf Stichweh ist Professor f?r Soziologische Theorie und Allgemeine Soziologie an der Universit?t Luzern. Dr. Paul Windolf ist Professor f?r Soziologie im Fachbereich IV an der Universit?t Trier mit dem Schwerpunkt Arbeit, Personal, Organisation.Inklusion und Exklusion sind elementare Kategorien der Soziologie. Beide Begriffe verweisen auf paradoxe Konsequenzen, die die empirische Forschung inspiriert haben. Inklusion in eine begrenzte Zahl von Subsystemen bedeutet gleichzeitig Exklusion aus allen anderen Subsystemen. Exklusion aus einem Unternehmen (Arbeitslosigkeit) hat gleichzeitig eine InkllC‹