Die Studie von Judith Hilgers bietet einen breiten und umfassenden Einblick in das Ph?nomen 'Happy slapping' und dessen Bedeutung f?r die jugendlichen Akteure. Sie eignet sich besonders f?r diejenigen Leser und Leserinnen, die sich zun?chst ein Bild von m?glichem Gewalthandeln Jugendlicher und dessen Bedeutung machen wollen. www.socialnet.de, 25.05.2012
Dr. Judith Hilgers ist wissenschaftliche Referentin bei der Agentur f?r Qualit?tssicherung, Evaluation und Selbstst?ndigkeit von Schulen (AQS).Im Rahmen dieser qualitativen Untersuchung analysiert Judith Hilgers ein junges Gewaltph?nomen Jugendlicher, das in der ?ffentlichkeit unter dem Begriff Happy slapping diskutiert wird. Jugendliche inszenieren Gewalt, dokumentieren diese mit der Handykamera und geben die Clips anschlie?end weiter. Methodisch basiert die Untersuchung auf einer Dunkelfeldbefragung von jugendlichen T?tern, einer qualitativen Befragung von Experten und einer Analyse von Gewaltclips. Als Ergebnis identifiziert die Autorin unterschiedliche Erscheinungsformen des Ph?nomens und verschiedene Motive der jugendlichen T?ter, die sich zum Teil von nicht gefilmter Jugendgewalt unterscheiden. Die Gewaltinszenierungen und Gewaltdokumentationen sind als radikale Form einer Selbstpr?sentation beschreibbar, als eine Herstellung und visuelle Verbreitung der eigenen individuellen Marke. Dieses Selbstmarketing basiert bei den befragten Jugendlichen auf Gewalt, wobei Gewalt hier nicht zwingend eine Antwort auf Marginalisierungen ist, sondern ein selbstgew?hltes Leistungsfeld sein kann.Eine qualitative Untersuchung von 'Happy slapping'-Ph?nomenenIm Rahmen dieser qualitativen Untersuchung analysiert Judith Hilgers ein junges Gewaltph?nomen Jugendlicher, das in der ?ffentlichkeit unter dem Begriff Happy slapping diskutiert wird. Jugendliche inszenieren Gewalt, dokumentieren diese mit der Handykamera und geben die Clips anschlie?end weiter. Methodisch basiert die Untersuchung auf einer DunkelfeldblsP