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Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unm?gliches - eine Satire ?ber Juden und SS. ?! ?Scheinbar Unm?gliches? - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten? Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen ??ber Juden und SS. ? Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations? geschichtlichen Konstanten1. Die Debatte um den :Fall9 Kraus ?& hat sich aus der Gemeinschaft der K?mpfenden ausgeschaltet?. Debattengestaltung als Diskurspolitik.- 2. ?& da? der Autor manches von mir zu wissen scheint, was mir bisher unbekannt war? Kraus und Benjamin.- 3. ?& gab sich zu erkennen als Zeuge? Kraus und Brecht.- 4. ?Dass diese Zeit uns wieder singen lehre&? Der Weg der Satire Walter Mehrings ins Abseits der K?mpfe.- 5. ?Satire als das Prinzip der Selbstkritik; als Waffe? Klaus Manns Mephisto: ein Eingrenzungsversuch am Satirischen.- 6. ?& und wir sind dabeigewesen? Irmgard Keuns Nach Mitternacht: Satire im ?berschreiten der Grenze.- 7. ?Er ist aber keine F?hrernatur? Bertolt Brechts C?sar-Roman: Historiographie der Katastrophe.- 8. ?& den einzigen Krieg, den wir vermochten? Heinrich Manns Lidice: Vom Ende der Mimese.- 9. ?& Belsen und Hiroshima? Die Positionsbestimmung westdeutscher Satiretheorie und -kritik nach 1945.- 10. ?& wir nannten sowas Zersetzung? Edgar Hilsenraths Der Nazi & der Friseur: Unmittelbar zur Erfahrung der antifaschistischen Satire.- Nachwort.- Personenregister.Stephan Braese ist Stipendiat am Franz-Rosenzweig-Forschungszentrum f?r deutsch-j?dische Literatur und Kulturgeschichte an der Hebr?ischen Universit?t Jerusalem.Gute, die zeitgen?ssische wie auch die Literatur der ersten H?lfte des Jh. einbeziehende Studie