Bietet Gouvernementalit?t als Denkmuster eine neue Orientierung und Theorieperspektive f?r die Erziehungswissenschaft? In den Beitr?gen des Bandes wird das Potenzial des Ansatzes von Michel Foucault erstmals systematisch diskutiert und der Beginn einer lebhaften Auseinandersetzung mit der gouvernementalit?tstheoretischen Perspektive in allen p?dagogischen Subdisziplinien dokumentiert.Nun liegt er vor uns, der Band Gouvernementalit?t und Erziehungswiss- schaft. Ein Buch, das den Impuls seiner Entstehung auch den B?chern anderer verdankt, die uns zum Weiterdenken inspiriert haben. Wir gehen von einem Wissenschaftsverst?ndnis aus, dass den Prozess ins Zentrum stellt, und davon, dass das, was m?glich wird, immer damit zu tun hat, wie die sozialen R?ume angelegt werden, in denen es sich konstituieren kann. Wir wollten ?ffnungen hin zu einer Wissenschaft als sozialem Diskurs- und Dialograum. Prozesse gemeinsamen Nachdenkens k?nnen vor allem dann stattfinden, wenn auch Work in Progress zugelassen wird. Gerade in der Diskussion von unabgeschlossenen Projekten kann sich ein nachdenklicher, fragender, geme- sam Themen entwickelnder Denk- und Kommunikationsstil entfalten. Die Form des Redaktionsworkshops schien uns geeignet, Weiterdenken nicht nur ?ber Schreibtische und heute ?blich gewordene Kommunikationsmedien stattfinden zu lassen, sondern in der Form des unmittelbaren Austauschs aller beteiligter AutorInnen. So haben wir im Januar 2005 zwei Tage in Marburg in unserem ebenso international wie generationengemischten Kreis mit Kurzvortr?gen und Diskussionen verbracht. Wir m?chten uns hiermit bei allen AutorInnen bed- ken, die den weiten Weg nach Marburg zum Redaktionsworkshop nicht gescheut und sich auf diese Form eingelassen haben. Bedanken m?chten wir uns auch bei denjenigen, die an seiner Entstehung und Realisierung mitgewirkt haben. So gilt unser Dank Dagmar Fink aus Wien, die die Aufgabe der Simultan?bersetzerin ?bernommen hat. Wir danken Cordula Kahl, die die Vorl&