Gegenstand der fallrekonstruktiven empirischen Studie sind freundschaftliche Beziehungen m?nnlicher Jugendlicher zum eigenen und zum anderen Geschlecht. Mit diesem Blick auf die m?nnliche peer-group betritt Sabine J?sting ein sowohl in der Jugend- als auch Geschlechterforschung randst?ndiges Forschungsfeld. Der Schwerpunkt zum Verst?ndnis der Beziehungswelt m?nnlicher Jugendlicher liegt in der Analyse der Konstruktionsprozesse von M?nnlichkeit und Jugendlichkeit und deren Verschr?nkung. Die Freundschaften der in Gruppendiskussionen befragten m?nnlichen Jugendlichen werden dabei in ihrer Bedeutung f?r die Bearbeitung biographischer Orientierungen betrachtet. Jugend und Geschlecht werden als Prozess und Praxis konzipiert.1. Einleitung.- 1.1 Fragestellung.- 1.1.1 Freundschaften.- 1.1.2 Konstruktion von Geschlecht.- 1.1.3 Konstruktion von Jugend.- 1.2 Die Einbettung der Studie in ein Forschungsprojekt.- 1.3 Projektforschung als Teamarbeit: Arbeitsteilung, Positionen, Beziehungen.- 1.4 Aufbau der Arbeit.- 2. Theoretischer Rahmen.- 2.1 Konstruktionsprozesse von M?nnlichkeit(en).- 2.1.1 Das soziale Geschlecht als Struktur der sozialen Praxis.- 2.1.2 Weiblichkeit und M?nnlichkeit als Geschlechterprojekte.- 2.1.3 Hauptstrukturen der Geschlechterordnung.- 2.1.4 Das Konzept der Hegemonialen M?nnlichkeit.- 2.1.5 Das Konzept der Hegemonialen M?nnlichkeit als theoretischer Interpretationsrahmen und methodisches Handwerkszeug.- 2.2 Konstruktionsprozesse von Jugend.- 2.2.1 Was ist Jugend?.- 2.2.2 Die Herstellung von Jugend und Jugendlichkeit.- 2.2.3 Die Peer-group als Konstruktionsort und Konstruktionsmittel von Jugend.- 3. Methodischer Rahmen.- 3.1 Die Untersuchungsgruppe.- 3.2 Zugang zu den Gruppen und Durchf?hrung der Gruppendiskussionen.- 3.2.1 Die Kontaktaufnahme.- 3.2.2 Ort und Durchf?hrung der Gruppendiskussionen.- 3.3 Die Definition der Interviewsituation durch die Forschungsbeteiligten.- 3.3.1 Die Bedeutung von Hierarchie und Status in der Interviewsituation.- 3.3.2 Die BelƒN