Die (sp?t-)moderne Gesellschaft hat sich in eine rigide Abh?ngigkeit von Medientechnologien und (audiovisuellen) Massenmedien gebracht. Dies hat einerseits zu einer operativen Anpassung und Struktur?nderung in zahlreichen Vergesellschaftungsbereichen gef?hrt, andererseits neuartige Denkweisen, Vorstellungswelten, Handlungsformen und Gebrauchskulturen auf Seiten der Subjekte ausgepr?gt. Das Buch problematisiert jenes wechselseitige Produktions- und Abh?ngigkeitsverh?ltnis von Medien, Gesellschaft und Subjekt und konfrontiert die soziologische Gesellschaftstheorie mit kulturgeschichtlichen und medienwissenschaftlichen Beobachtungen zur ver?nderten Medienkultur.
Auszusetzen gibt es praktisch nichts an diesem anregenden und informativen Text. Sociologia Internationalis, 1-2012
Dr. Andreas Ziemann ist Professor f?r Mediensoziologie an der Bauhaus-Universit?t Weimar.Die (sp?t-)moderne Gesellschaft hat sich in eine rigide Abh?ngigkeit von Medientechnologien und (audiovisuellen) Massenmedien gebracht. Dies hat einerseits zu einer operativen Anpassung und Struktur?nderung in zahlreichen Vergesellschaftungsbereichen gef?hrt, andererseits neuartige Denkweisen, Vorstellungswelten, Handlungsformen und Gebrauchskulturen auf Seiten der Subjekte ausgepr?gt. Das Buch problematisiert jenes wechselseitige Produktions- und Abh?ngigkeitsverh?ltnis von Medien, Gesellschaft und Subjekt und konfrontiert die soziologische Gesellschaftstheorie mit kulturgeschichtlichen und medienwissenschaftlichen Beobachtungen zur ver?nderten Medienkultur. In der Konsequenz hat man der Medienkultur eine kategoriale wie auch praktische Vorrangstellung einzur?umen.Die Mediengesellschaft im WandelDie (sp?t-)moderne Gesellschaft hat sich in eine rigide Abh?ngigkeit von Medientechnologien und (audiovisuellen) Massenmedien gebracht. Dies hat einerseits zu einer operativen Anpassung und Struktur?nderung in zahlreichen Vergesellschaftungsbereichen gef?hrt, andererseits neuartige Denkweisen, Vorstl³5