Vorwort In unserer heutigen Mediengesellschaft und der damit einhergehenden Informationsflut steigt die Schwelle, wann ein Ereignis zur Sensation wird, immer h?her. Medi- skandale wie die Gladbecker Geiselaff?re oder die Containerwelt ?Big Brother? ber- teten den Boden f?r ein immer hemmungsloseres Eindringen der Medien in Tabuzonen der menschlichen Intimsph?re, und es tauchen immer abstrusere Pr?sentationen dessen auf, was man mit Menschen machen kann oder was Menschen mit sich selbst machen: Unwissende werden in einen Sarg eingesperrt, Wildfremde werden wochenlang auf einer einsamen Insel ausgesetzt, Fernsehpromis essen vor laufender Kamera Mehlw?rmer. Der langj?hrige Chefredakteur des ZDF, Klaus Bresser, dr?ckte diesen Trend bereits 1992 wie folgt aus: ?Die Sender in den Vereinigten Staaten und zunehmend auch in Europa schaukeln sich bei der Jagd nach Einschaltquoten zu einem Sensationsfernsehen hoch, das keinen Schutz mehr gew?hrt, denen nicht, die als T?ter oder Opfer vor die Kamera gezerrt werden, aber auch denen nicht, die alles mit ansehen vor dem Bildschirm. Beide (&) sind dem Medium 1 gnadenlos ausgeliefert? (Bresser 1992) . Und heute 14 Jahre sp?ter haben wir immer noch oder um so mehr den Eindruck, als h?tten sich die Medien nicht nur das Fernsehen, sondern auch das Internet etc. der sportlichen Devise ?h?her, schneller, weiter? verschrieben. Die medialen Skandale und Sensationen werden immer skurriler, die Gef?hle immer au?ergew?hnlicher. Und der Anspruch des Publikums ans Sensationelle steigt.Einleitung: Sensationen, Skurrilit?ten und Tabus in den Medien.- Einleitung: Sensationen, Skurrilit?ten und Tabus in den Medien.- Medien.- Sensationen f?r Millionen das Besondere der Boulevardpresse in Deutschland.- Befunde zum Kino der Sensationen, Irritationen, Skurrilit?ten und Tabubr?che.- W?nsch dir was. Sensationen, Skurrilit?ten und Tabubr?che im Fernsehen.- Internet und Scham Sensationen, Skurrilit?ten und Tabus im Internet.- Perspektiven.- Skul“V