Die 17 Beitr?ge dieses Bandes verfolgen eine Standortbestimmung der Philologien, die ausgehend vom Volksgeist des 19. und der Kulturkunde des 20. Jahrhunderts sich im 21. Jahrhundert neu positionieren m?ssen. Die einzelnen Beitr?ge gehen auf Fragen ein wie: Welche Ver?nderungen treten mit zunehmender Globalisierung ein? Gehen die Nationalliteraturen immer mehr in der sog Weltliteratur auf? Die Autorinnen und Autoren stammen aus der Romanistik, Germanistik und Anglistik. Sie behandeln Themen der Literaturgeschichtsschreibung, der Kanonisierung, der Komparatistik und auch Zukunftsfragen.
Offene Philologie. Vom Umgang mit fremden Welten.- Cervantes, Cam?es und die Anfangsgr?nde der spanischen Sprache.- Zum Warum der Aufnahme der Neuphilologien in den universit?ren F?cherkanon im 19. Jahrhundert.- Zur Transformation neuphilologischer Wissensordnungen und Informationsspeicher um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. Entwicklungen und Ursachenn.- The Empire Writes Back: Literarische Rekolonialisierungen im Frankreich des 18. Jahrhunderts.- Nationalliteratur Weltliteratur Literaturen der Welt: das Beispiel franz?sischsprachiger Gegenwartsliteraturen aus der Karibik.- Philologie im Zeichen von Sprachpolitik Englisch als National- oder Weltsprache?.- Transversale ?hnlichkeiten. Philologie jenseits von Tradition, Einfluss und Verflechtung.- Gesellschaftliche Traumata und literarischer Kanon. ?berlegungen zur Funktion literarischer Bildung f?r interkulturelle Kompetenz am Beispiel von El olvido que seremos von H?ctor Abad Faciolince.- What do you read, my lord?: Aufgaben und M?glichkeiten einer anglistischen Literaturwissenschaft.- Systemtheoretische ?berlegungen zum Zusammenhang von Literatur und Gesellschaft. Mit einer Fallstudie zu Elio Vittorini.- Theorie statt Belesenheit? Das literaturwl#2