Keine Denkungsart kann es in Sachen Wandlungsf?higkeit mit dem Liberalismus aufnehmen. Ohne diese Eigenschaft h?tte der Liberalismus kaum ?ber Jahrhunderte hinweg einflussreich bleiben k?nnen. Zugleich ergeben sich aus dieser Wandelbarkeit zwei wichtige Implikationen f?r ein tieferes Verst?ndnis des Liberalismus. Erstens erschwert sie die Herausarbeitung dessen, was am Liberalismus eigentlich zentral ist. Welche Prinzipien und Werte sind partout nicht verhandelbar? Zweitens legt seine Wandelbarkeit nahe, ihn in Krisenzeiten wie heute und nicht zum ersten Mal nicht voreilig abzuschreiben. Welche Art des Wandels aber m?sste der Liberalismus durchlaufen, um die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu meistern?
Diese beiden Fragen fungieren als Ankerpunkte des Handbuches: Einerseits will es zum Kern des Liberalismus vordringen, indem es Prinzipien und Werte des Liberalismus auslotet, und andererseits dessen Stellung bez?glich aktueller Herausforderungen beleuchten. Auf dem Weg dorthin werden klassische Vertreterinnen und Vertreter sowie wichtige historische Ereignisse vorgestellt, in denen der Liberalismus eine wichtige Rolle gespielt hat, Konkurrenten und Varianten des Liberalismus besprochen sowie ?ber den Westen hinaus geschaut.
Klassische Vertreterinnen und Vertreter.- Prinzipien und Werte.- Konkurrenten.- Varianten.- Historische Ereignisse und Perioden.- ?ber den Westen hinaus.- Neue Herausforderungen.
Prof. Dr. Michael G. Festl lehrt Philosophie an der Universit?t St. Gallen. Von 2013 bis 2015 war er Pr?sident der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft. Er ist Direktor des John-Dewey-Center Switzerland und Pr?sident der Philosophischen Gesellschaft Ostschweiz.
Keine Denkungsart kann es in Sachen Wandlungsf?higkeit mit dem Liberalismus aufnehmen. Ohne diese Eigenschaft w?re dieser kaum ?ber Jahrhunderte hinweg einflussreich geblieben. Folglich sollte man den Liberallóñ