Diese Studie befasst sich mit den vielf?ltigen Identit?tskonzepten im Werk von Michael Ende, vor allem mit Patchwork- und Geschlechtsidentit?ten, kulturellen und hybriden Identit?ten. Es wird gezeigt, wie die Figuren Identit?ten konstruieren, welche Faktoren, F?higkeiten und Ressourcen hierbei zum Gelingen oder Scheitern beitragen und welche Identit?tsfragen in den Texten verhandelt werden. Auch die vielschichtigen Potentiale f?r die Identit?tsarbeit der Leser*innen werden aufgezeigt und Impulse f?r den identit?tsorientierten Literaturunterricht diskutiert. Die zu den Entstehungszeiten der Texte virulenten Diskurse und au?ertextuellen Konzepte werden einbezogen und ihre Verarbeitung in den Texten wird verdeutlicht, um ihre Verkn?pfung mit identit?tsrelevanten Fragen darstellen zu k?nnen. Analysiert werden die von der Forschung beachteten, mit Preisen ausgezeichneten und international rezipierten Texte, aber auch unbekanntere und von der Forschung bisher kaum beachtete Texte, darunter solche, die vor allem an Erwachsene adressiert sind.
Einleitung.- Forschungsstand.- Wandel im Identit?tsdiskurs.- Narrative Identit?t und Literatur.- Identit?tsorientierter Literaturunterricht.- Reisen durch den dritten Raum: Hybride Identit?tsprozesse in Jim Knopf und Lukas der Lokomotivf?hrer (1960) und in Jim Knopf und die Wilde 13 (1962).- Reim, Vers und R?tsel: Spielerische Identit?tsarbeit in Das Schnurpsenbuch (1969).- Lebenszeit oder Geld: Der Umgang mit Ressourcen als Voraussetzung f?r die Identit?tskonstruktionen in Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit.- Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zur?ckbrachte.Ein M?rchen.- Roman (1973).- Lesen und Identit?t: Narrative Identit?tsarbeit mit Literatur in Die unendliche GeslsA